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Krankenhausbedürftige
MCS-Patienten bitte melden!
In
Hamburg gibt es Bemühungen - auch ärztlich unterstützt - Krankenhäuser bzw.
- träger von der Notwendigkeit zur Aufnahme von MCS-Betroffenen zu angemessenen
Bedingungen zu überzeugen, sie über für Umweltpatienten notwendige
Bedingungen zu informieren, wie beispielsweise Fremdstoff- und Umweltbelastungen
in der Raumluft verringert bzw. vermieden werden können. Es geht um
MCS-Betroffene, die z.B. operiert werden müssen. Da der Bedarf der Aufnahme von
MCS-Betroffenen hier angezweifelt wird, benötigen wir die Hilfe bzw. Nachricht
von Betroffenen, die eine Krankenhausbehandlung brauchen.
MCS-Patienten
können sich mit uns telefonisch oder per Fax in Verbindung setzten.
Arbeitskreis
Umweltklinik - DAS GUTE KRANKENHAUS
C/o
Manfred Flor
Wichelwisch
68 d – 22045 Hamburg
Tel./Fax:
040-668 22 12
Heppenheim.
den 15. Januar 2003
Arbeitsfähig
nach Aktenlage?
Deutsche
Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) kritisiert Praktiken des
Medizinischen Dienstes der Krankenkassen
werden krank
geschriebene Patienten vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK)
für arbeitsfähig erklärt, ohne dass sie den dienst überhaupt zu Gesicht
bekamen, sollen sie Widerspruch einlegen. Dazu rät jetzt die Deutsche
Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP)
Zunehmend erhält die
Patientenvertretung Berichte von Patienten, denen genau dies passiert: sie
werden vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung für arbeitsfähig
erklärt, ohne dass sie untersucht wurden.
So wurde zum Beispiel
eine arbeitslose Patientin von ihrer Krankenkasse für arbeitsfähig erklärt
und zum Arbeitsamt beordert, obwohl eine Krankschreibung durch ihren Arzt
vorlag. Im Arbeitsamt teilte man ihr mit, dass sie bereits die Dritte an diesem
Tag sei, die von ihrer Krankenkasse verpflichtet wurde, sich wieder zur
Vermittlung zu melden.
Die Kasse hatte ein
Gutachten durch den Medizinischen Dienst erstellen lassen, ohne die Patientin zu
informieren; einen Mitarbeiter des MDK hatte die Patientin überhaupt nicht zu
sehen bekommen.
Nach ihrem Widerspruch
gegen den Bescheid der Krankenkasse wurde ihre Arbeitsunfähigkeit durch die
Kasse wieder anerkannt. "Das Beispiel zeigt, dass der Medizinische Dienst
nicht dazu beiträgt die Qualität der medizinischen Versorgung zu prüfen und
damit für den Patienten tätig ist, sondern lediglich als
"Sparkommissar" der Kassen genutzt wird", stellte DGVP-Präsident
Ekkehard Bahlo fest.
Die Deutsche
Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) fordert von daher dazu auf,
derartige Feststellungen der Arbeitsfähigkeit durch die Krankenkasse nach
Aktenlage nicht einfach hinzunehmen, sondern dagegen Widerspruch einzulegen.
Für weitere
Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Pressestelle:
Tel.
06252/94298 25-Fax 0 6252/9429829
Deutsche Gesellschaft
für Versicherte und Patienten e. V. - Lehrstr.
6, 64646 Heppenheim
Internet: http://www.dqvp.de
- presse@dqvp.de
Heilfasten
bei MCS ?
Krankenhausbedürftige
MCS-Patienten bitte melden!
In
Hamburg gibt es Bemühungen - auch ärztlich unterstützt - Krankenhäuser bzw.
- träger von der Notwendigkeit zur Aufnahme von MCS-Betroffenen zu angemessenen
Bedingungen zu überzeugen, sie über für Umweltpatienten notwendige
Bedingungen zu informieren, wie beispielsweise Fremdstoff- und Umweltbelastungen
in der Raumluft verringert bzw. vermieden werden können. Es geht um
MCS-Betroffene, die z.B. operiert werden müssen. Da der Bedarf der Aufnahme von
MCS-Betroffenen hier angezweifelt wird, benötigen wir die Hilfe bzw. Nachricht
von Betroffenen, die eine Krankenhausbehandlung brauchen.
MCS-Patienten
können sich mit uns telefonisch oder per Fax in Verbindung setzten.
Arbeitskreis
Umweltklinik - DAS GUTE KRANKENHAUS
C/o
Manfred Flor
Wichelwisch
68 d – 22045 Hamburg
Tel./Fax:
040-668 22 12
MCS-Aktion-2002
Manfred Heppner, Hauptstr. 3, 30966 Hemmingen / OT - Ohlendorf
Für das MCS-Aktion-2002 Team
grüßt Euch
G. Sinken
MCS-Aktion-2002 Teil 2 Anschreiben
----- Original Message -----
From:
To: ; ; ; ;
Sent: Wednesday, July 24, 2002 6:57 AM
Subject: MCS-Aktion-2002 Teil 2 Anschreiben
An den 12.Juni 2002
Deutschen Bundestag
- Petitionsausschuss-
z.H. Frau Heidemarie Lüth
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Kopie an den Menschenrechtsausschuss
Kopie an alle Fraktionen im Bundestag
Petition zu MCS ( Multiple Chemical Sensitivity )
Sehr geehrte Frau Lüth,
Frau Gerda Sinken, Eislebener Str. 41, 28329 Bremen
Die Selbsthilfegruppe für Chemikaliengeschädigte, Kontaktadresse:
Manfred Heppner, Hauptstr. 3, 30966 Hemmingen / OT - Ohlendorf
Herr Rechtsanwalt Frank Thiemann, Veit-Stoß-Ring 44, 24539 Neumünster
Herr U. Seffer, Lehrter Str.28, 30559 Hannover
Herr W. Thiemann, Redderberg 5, 243269 Dersau
reichen dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
- zur wissenschaftlichen und rechtlichen Anerkennung der MCS als organische
Krankheit
- zur Unterstützung der Abklärung der Ursache - Wirkungsbeziehung, der
Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten und der Prävention
- zum wachsenden Verständnis und zur Vermeidung der Diskriminierung und
pauschalen Psychiatrisierung der MCS - PatientInnen
diese gemeinsame MCS - Petition ein mit der Bitte um Prüfung und einer
weiterführenden Beschlussempfehlung des Bundestages an die entsprechenden
zuständigen Stellen.
Eine am Vorsorgeprinzip verantwortungsbewusst orientierte Umwelt- /Chemie-
und Gesundheitspolitik muß heute den Schutzinteressen von Mensch und Umwelt
Vorrang einräumen. Sie darf nicht stagnieren oder sogar erwägen,
Umweltstandards abzubauen mit der Begründung, eine starke Umweltpolitik hemme
das wirtschaftliche Wachstum.
Nicht nur Menschen, die bereits an Chemikalienintoleranz leiden, sollten
chemische Belastungen meiden, wo immer es ihnen möglich ist.
Die Zahl der MCS - Patienten steigt stetig!
Zum Leid der Chemikaliengeschädigten wird der Bevölkerung nahegelegt,
gesundheitliche Schäden durch Chemikalien sind ein eigenverantwortlich
privates, individuell psychisches, jedoch kein gesellschaftliches bzw.
gesundheitspolitisches und volkswirtschaftliches Problem.
Zunehmend sollten sich ÄrztInnen, WissenschaftlerInnen, RichterInnen,
PolitikerInnen und andere Verantwortliche mit der nötigen Entschlossenheit
gegen diese einseitige und willkürliche Sichtweise und gegen den massiven
eigensüchtigen Druck von chemischer Industrie, Politik und anderen Lobbies
zur Wehr setzen.
Mit unserer MCS - Petition - in die wir "Chemisch - Verletzte"
einbeziehen,
die ( noch? ) keine MCS - Patienten sind - möchten wir den Deutschen
Bundestag veranlassen, sich nicht nur am Stand der Wissenschaft in
Deutschland zu orientieren. Wir halten es für erforderlich, in einer
versachlichten Diskussion den international tatsächlich vorhandenen Stand der
Wissenschaft - insbesondere aus den USA, Großbritannien und den
Skandinavischen Ländern - aufarbeiten zu lassen bzw. danach zu handeln.
Informationsmaterial, das nur andeutungsweise auf die komplizierte und
komplexe MCS - Thematik eingehen kann, entnehmen Sie bitte anhand der
Literaturaufstellung den Anlageabteilungen I - VIII unserer Eingabe.
MCS ist eine Krankheit, bei der schon bei einer Belastung durch sehr geringe
Konzentrationen unterschiedlicher Umweltgifte bei den Betroffenen ernsthafte
akute und chronische Beschwerden hervorgerufen werden.
MCS als Folge chemischer Verletzung ist keine psychogene Erkrankung.
Die Realitäten des MCS - Syndroms wurden bisher in Deutschland aus
medizinisch - wissenschaftlicher Sicht zumeist nicht akzeptiert.
Trotz Bemühens einer neutralen Darstellung des Sachstandes prägte während der
letzten Jahre unverhältnismäßige Schärfe die wissenschaftliche und
politische
Diskussion um MCS. Auslöser etwa waren Ängste vor der rechtlichen
Verantwortung und damit verbundenen erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der
Umwelt und Gesundheit.
Entgegen der fast immer gleichen Aussagen in Gutachten zu MCS
- es liegt nichts wissenschaftlich Belegbares, Beweisbares zur Ursache -
Wirkungsbeziehung vor
- endgültige Studienergebnisse, wie zur RKI - Studie stehen aus
- ein Zusammenhang zwischen Chemikalieneinwirkung und MCS kann nicht mit
Sicherheit nachgewiesen, aber auch nicht ausgeschlossen werden
- weiterführende Studien und Forschungsprogramme müssen erst noch
durchgeführt werden
gibt es genug an ( internationalem ) Wissen, um in Deutschland MCS als
organische Erkrankung diagnostizieren und auch bei Fehlen einer anerkannten
schulmedizinischen Kausal - Therapie bedingt schulmedizinisch und
erfolgversprechend alternativ therapieren zu können.
Nur bei einer geringen Anzahl der Patienten, die den Verdacht äußern,
gesundheitliche Belastungen durch Chemikalien zu erleiden oder erlitten zu
haben, werden von den etwa 70000 möglichen Chemikalien im chemisierten Alltag
einige wenige Einzelsubstanzen in Blut, Urin oder Stuhl überprüft.
Lässt sich bei dieser eingeschränkten Untersuchungsmethode keine auffällige
Schadstoffbelastung nachweisen, wird in Deutschland heute noch für die
Gesamtzahl der Chemikalien und ohne Berücksichtigung der Konstitution des
Patienten, der Konzentration und Einwirkungsdauer und des möglichen
Kombinations- bzw. des Potenzierungseffekts der chemischen Stoffe
geschlussfolgert. In der Regel wird geschlossen, bei dem so untersuchten
Patienten kann keine Schadstoffbelastung vorliegen und daher besteht bei ihm
keine durch Schadstoffe ausgelöste Erkrankung wie Chemische - Verletzung
oder MCS.
Ärzte, Gutachter, Ämter, Gerichte, und andere Verantwortliche entscheiden
dann weiterführend fast ausschließlich - und in unhaltbarer Weise - , wenn
keine geläufige Diagnose erstellt und eine Schadstoffbelastung nicht gemessen
werden konnte, muß der Patient an einer psychosomatischen oder
psychiatrischen Gesundheitsstörung leiden.
Psychische Erkrankungen führen in der deutschen Gesellschaft auch heute noch
zur Ausgrenzung und Stigmatisierung.
Und natürlich ist dies die einfachste Diagnose, sich dem weiteren Schicksal
und insbesondere der staatlichen Verantwortung zur Durchsetzung berechtigter
Ansprüche von MCS - PatientInnen als Chemisch - Verletzte gegen den
Verursacher zu entziehen.
MCS - PatientInnen werden unverträglichen, zum Teil auch lebensgefährlichen,
unwürdigen und erzwungenen Behandlungsmaßnahmen ausgesetzt. Es gibt in
Deutschland wohl keine andere Patientengruppe, die unter derartig
menschenunwürdigen und wohl auch menschenverachtenden Umständen
Diskriminierung, Nötigung und Psychiatrisierung ausgeliefert wird, mit daraus
resultierendem oftmals äußerst tragischem, gesundheitlichem, sozialem und
finanziellem Elend.
Die Würde der an MCS erkrankten Menschen ist unantastbar!
Menschen mit MCS haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!
Menschen mit MCS dürfen als Behinderte nicht wegen ihrer Behinderung
benachteiligt werden!
Die Benachteiligung und die Diskriminierung der an MCS erkrankten Menschen
ist gemäß Artikel 2 Abs. 2 GG und Artikel 3 Abs. 3 GG verfassungswidrig!
Wenn es offenbar nachweisbar ist, dass
- ein hoher Anteil aller bisher bekannten Krankheiten sogenannte
Erkrankungen unbekannter Ätiologie und Pathogenese sind, wie es von der
MCS behauptet wird
- Schulmedizinische Therapien auch bei Fehlen jeglicher klinischer Studien
und Erfahrungen akzeptiert werden und ein ( erheblicher? ) Anteil
schulmedizinischer Behandlung heute nicht so abgesichert ist, wie es die
Schulmedizin eigentlich fordert
- bei Außenseitertherapien der Besonderen Therapierichtungen, die
Umweltmediziner und klinische Ökologen erfolgreich bei MCS - PatientInnen
anwenden, von der Schulmedizin wissenschaftliche Beweise durch klinische
Studien verlangt werden
drängt sich der Eindruck auf, dass zum Nachteil der MCS - PatientInnen von
ÄrztInnen, Versicherungsträgern, Behörden, Gerichten und anderen
Verantwortlichen mit zweierlei Maß gemessen wird.
Bei Vorenthalten bzw. Ablehnung der Kostenübernahme alternativer Verfahren
als medizinisch notwendige, möglicherweise lebensrettende,
krankheitsverkürzende oder leidenmindernde Methoden stellt sich die Frage, ob
dieses Vorgehen nicht sogar verfassungswidrig ist.
Und wo bleibt in Deutschland im Fall der MCS, auch wenn die
Grundlagenforschung angeblich noch keine eindeutige Antwort bietet, die Logik?
Wenn Ärzte sich noch nicht einigen können, wie MCS zu diagnostizieren ist,
bedeutet dies nicht, dass MCS als organische Krankheit durch chemische
Verletzung nicht existiert.
Der Schulmediziner Dr. med. Arnold Hilgers weist schon 1995 in seinem Buch
"Gesund oder krank. Das Immunsystem entscheidet" auf Seite 116 u.a.
darauf
hin, dass sich auch kleine aber kontinuierlich einwirkende Schadstoffmengen
und deren gesundheitsschädigende Wirkungen durch Untersuchung des
körpereigenen Immunsystems als empfindlichsten Indikator für eine Schädigung
nachweisen und dokumentieren lassen.
Dr. Hilgers führt weiter aus, dass ..." die meisten chronischen
Erkrankungen,
wie z.b. Allergie, Asthma, Neurodermitis, chronisches Müdigkeitssyndrom, aber
auch Autoimmunerkrankungen und Krebs, ihren Ursprung in der Störung dieses
Organs haben."....
Die Erkenntnis der Immunsystemstörung durch Chemikalieneinwirkung muß auch
für das MCS - Syndrom entscheidend sein.
In zahlreichen nationalen und internationalen Veröffentlichungen gehen
weitere Experten auf die Zusammenhänge gesundheitlicher Schädigungen durch
Chemikalieneinwirkungen unterschiedlicher Konzentrationshöhe und
Einwirkungsdauer ein, wie etwa in unserer Eingabe:
- Dr. Gerhard Ohlenschläger, Dr. Stefanie Waschütza, Dr. Eckardt
Schnakenberg oder Dr. med. Bodo Kuklinski jeweils
zu den drei wichtigsten körpereignen Entgiftungssystemen:
Cytochrom - P 450 - System, Glutathion - S - Transferasen und
Metallothioneine und deren Auswirkungen bei Defiziten
- Professor Gunnar Heuser
zur veränderten
Gehirnaktivität nach neurotoxischer Exposition
- Professor Raymond Singer
zur Neurotoxizität
alltagsüblicher chemischer Substanzen
- Professor Otmar Wassermann
zur Frage der toxikologischen
Äquivalente der MCS
- Claudia S. Miller, M. D., M. S
zu TILT -
giftstoffinduziertem Toleranzverlust
- Dr. med. Bodo Kuklinski, Professor Dr. med. Holm Bleyer
zu neurogenen Entzündungen und Xenobiotika
- Dr. Peter Ohnsorge
zum olfaktorischen System
und MCS
- Dr. rer. nat. Tino Merz
zu Roots - Wurzeln der Umweltmedizin
Und Voraussetzung für Studien wie die RKI - Studie zu MCS sollte zum Nachweis
einer MCS als organische Erkrankung immer sein, dass sie weiterführende
gründliche Untersuchungsmethoden enthalten wie u.a.:
- Ein umfassendes Schadstoffscreening
- Ein vollständiges Vitamin-, Mineral- und Aminosäureprofil
- Umfassende immunologische Untersuchungen
- Virusseriologie
- Die Überprüfung der drei wichtigsten körpereigenen Entgiftungssysteme:
das Cytochrom - P 450 - System, die Glutathion - S - Transferasen, die
Metallothioneine
- Schildrüsenuntersuchungen, 24 Std. EKG, PET
Die Kritik, in Deutschland werden MCS - PatientInnen trotz des vorhandenen
internationalen Wissensstandes noch in erschreckend hoher Anzahl ( und
zunehmend verstärkt? ) in unsachlicher Weise fehldiagnostiziert,
fehltherapiert / psychiatrisiert und ausgegrenzt, ist dem Petitionsausschuss
des Deutschen Bundestages, dem Bundesministerium für Gesundheit, dem BGVV und
anderen zuständigen Stellen bekannt. Von vielen Seiten, wie PatientInnen und
PatientInnenzusammenschlüssen, dem Berufsverband der Umweltmediziner, Bündnis
90 / Die Grünen, von Greenpeace und durch Umweltveranstaltungen wie den SPD -
Hearings erhielten sie Kenntnis davon durch Fachvorträge, eindringliche
Eingaben und umfassende Forderungskataloge.
Jeder MCS - Kranke / Chemisch -Verletzte ist der Beweis für eine in Frage
gestellte Medizin-, Chemie-, Pharmakologie- und Umweltpolitik.
Unsere nachhaltige Bitte an den Petitionsausschuss ist es, unter besonderer
Berücksichtigung unserer angeführten Forderungen ohne Aufschub und mit aller
Konsequenz nach den Erkenntnissen des derzeitigen internationalen
Wissensstandes unterstützend tätig zu werden:
Generelle Forderungen
1. Rechtliche Anerkennung der MCS als organische Erkrankung
2. Herausgabe einer offiziellen MCS - Informationsbroschüre durch das
Bundesministerium für Gesundheit bzw. die zuständigen Organe unter
Anerkennung der MCS - PatientInnen als organisch Kranke, als empfohlener
Leitfaden für Ärzte, Ämter, Behörden, Versicherungsträger, Gerichte und
andere zuständige Stellen und zur gesellschaftlich - politischer Aufklärung
3. Versicherungsrechtlicher Anspruch auf Kostenübernahme für
umweltmedizinische MCS - Diagnostik- und Therapiemaßnahmen unter
Berücksichtigung der internationalen Erfahrungsmedizin
4. Rechtlicher Anspruch auf eine behindertengerechte Rücksichtnahme für MCS
- PatientInnen durch eine vorgezogene, gesonderte Abfertigung in öffentlichen
Einrichtungen gemäß den Bedürfnissen des individuellen MCS - Falles
5. Einrichtung einer sogenannten Umwelteinheit bzw. eines clean - Raumes
pro Akut - Krankenhaus und Klinik, sowie einer Umwelteinheit mit
ca. 20 Betten in einer Reha - Klinik
6. Änderung der Rechtsordnung zur Beweislastumkehr bei Verdacht auf
Chemikalienschädigung unter Einbezug einer Gefährdungsprüfung und
Volldeklarationspflicht für chemische Produkte
7. Unabhängiges und kontrolliertes Gutachterwesen
8. Aufbau eines staatlich - öffentlichen, qualifizierten MCS - Informations-
und Kommunikationsnetzes, mit Zugriff auf die Auswertung der internationalen
MCS - Forschungsliteratur
Der Bundestag möge für eine positive Veränderung der gegenwärtigen MCS -
Situation und im Sinne der Einhaltung der Menschenrechte eintreten. Er möge
den MCS - PatientInnen Hoffnung geben mit adäquaten Lösungsempfehlungen, wie
der offiziellen Anerkennung der MCS PatientInnen als organisch Kranke durch
eine entsprechend hilfreiche Beschlussfassung z. B. an den Bundesausschuss
der Krankenkassen/ Ärzte.
Gezeichnet:
Bremen, den 12.04.2002 G. Sinken
Hemmingen, den 20.4.2002 Manfred Heppner
Hannover, den 29.4.2002 Uwe Seffer
Neumünster, den 6.5.2002 Frank Thiemann
Dersau, den 03.05.2002 Wolfg. Thiemann
( auf dem eingereichtem Original sind die Unterschriften handschriftlich )
Kontaktadresse:
Selbshilfegruppe für Chemikaliengeschädigte,
Manfred Heppner, Hauptstr. 3, 30966 Hemmingen / OT - Ohlendorf
Fax: 05101- 12330
Anlagen:
Literaturaufstellung zum Informationsmaterial Abteilung I - VIII,
Informationsmaterial Abteilung I - VIII,
Bibliographie, zusammengestellt von Albert Donney, MHS ( auf dem Original
durchgestrichen )
MCS-Aktion-2002 Teil 3 Literaturaufstellung
----- Original Message -----
From:
To: ; ; ; ;
Sent: Wednesday, July 24, 2002 6:57 AM
Subject: MCS-Aktion-2002 Teil 3 Literaturaufstellung
Literaturaufstellung zur Eingabe der MCS - Petition im Deutschen Bundestag
Unserer Petition haben wir die Beiträge aus unserer Literaturaufstellung
zugrunde gelegt. Die mit * markierten Veröffentlichungen reichen wir dem
Petitionsausschuss als Informationsmaterial zusammen mit unserem
Petitionsanschreiben vom 12.06. 2002 ein.
I MCS - Symptomatik, - Definition, - Abrechnungsschlüssel,
Schadstoffinformationen
*Was ist Chemikalienunverträglichkeit (MCS)?,
Annette Tutas - Wölling, Ellerau, Juni 1995
*MCS - Pass,
Deutsche Selbsthilfe Gruppe MCS / CFS- Immundysfunktion e.V. Düsseldorf
(Ausweis Gerda Sinken)
*Chemikaliensensibilität und "verwandte" Krankheitsbilder,
Silvia K. Müller - Chemical Sensitivity Network
*Kriterien für das Vorliegen von MCS ( nach Cullen ),
Prof. W. Maschewsky, Handbuch Chemikalien - Unverträglichkeit ( MCS ) S. 26
*ICD - 10 T78.4 MCS-Abrechnungsschlüssel,
Zeitschrift für Umweltmedizin, Nr.33 (3 - 4 / 00)
MCS - Klassifikationskriterien eines EU-Projekts,
"Der Internist", Heft 1/98, S. 105 ff
*MCS - Wie hoch ist Ihr Risiko / MCS - So können Sie sich schützen,
Verein für Umwelterkrankte Bredstedt
*Umfangreiche Forschungsprogramme notwendig,
Korrespondenzadresse: Prof. Dr. med. H. Schweisfurth,
Zeitung für Umweltmedizin, 6.Jg., 1/1998
*Schadstoffe im Tabakrauch,
E.Öchsler, Leben mit MCS S. 67
*Das rauchfreie Krankenhaus...,
Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth, Zeitschrift für Umweltmedizin 10.Jg., Heft
2/2002
*Autoabgase,
Prof. Max Daunderer, Gifte im Alltag S. 59
*Parfüm? nein danke!,
Ingrid Scherrmann: www,safer-world.org,info@safer-world.org
II 16 Bittgesuche an das BMG, MCS - Allgemeineinschätzungen, MCS - Anfragen
/ Forderungen
*Schreiben an das Bundesministerium für Gesundheit v. 31.01.2001,
Gerda Sinken
* Erfahrungsbericht einer MCS - Patientin v. 03.09.2001,
Gerda Sinken
*Anhang zum Erfahrungsbericht v. 03.09.2001 - Stand 20.01.02,
Gerda Sinken
*16 Bittgesuche an das Bundesministerium für Gesundheit im Fall Gerda Sinken,
Auswahl aus 24 Gesuchen mit Hinweisen zur grundsätzlichen MCS - Problematik
*Schreiben an Frau Dr. Apel, SPD - Bundestagsfraktion v. 20.03.02,
H. Probst
*Schreiben an Herrn Henning Wahnschaffe, Herrn Prof. Dr. med. Gerd Plewig,
-Umweltgifte und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit;
-Die Stellung der Umweltmedizin an den human - medizinischen Fakultäten in
München
(23.06.01, 04.07.01, ) von Frau Dr. med. S. Laur
*Ein Wechsel, aber wenig Veränderung,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitchrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 4/99
*Drucksache 14/2767 " Umwelt und Gesundheit" - Deutscher Bundestag,
Antrag der Fraktionen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen v. 22.02.2000
*Wo bleibt die Logik?,
Ingrid Scherrmann 1999, www.safer-world.org,info@safer-world.org
*44 Fragen an Ärztinnen und Ärzte unter dem Aspekt "Medizin und
Ethik",
Ingrid Scherrmann, 2 / 1998 www.safer-world.org,info@safer-world.org
*Haben wir dazugelernt?,
Kurt Müller, Zeitung für Umweltmedizin, 6 Jg. Heft 2/1998
*Wenn totes Wissen lebendig wird,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 3 / 01
*Was bringt die MCS - Studie des RKI?,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 6 / 01
III MCS - Fallbeispiele/ Kasuistik
*Leben mit Chemikalienunverträglichkeit,
Ingrid Scherrmann, umwelt - medizin - gesellschaft 13 / 2 / 2000
*Die Psychiatrisierung der Kranken durch die Kassen,
Dr. med. S. Laur, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 6 / 01
*Auf der Flucht vor Gefahren,
Doris Küppers, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 6 / 01
*Tod in völliger Abgeschiedenheit,
Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 5 / 99
Das Leiden an den schönen Düften,
Julia Bidder, die Welt 2 / 19 / 2001
*Krankheitsgeschichte der MCS - Patientin Gerda Sinken,
Gerda Sinken, 10.02.2001,
Formaldehyd und MCS,
Manfred Flor, Institut für Baubiologie, 83115 Neubeuern, Wohnung + Gesundheit
Nr. 90 v. 3 / 99
*Es gibt sie immer noch: Die PCP - Vergiftung,
Dr. med. Peter Germann, umwelt - medizin - gesellschaft . 13 / 1/ 00
*Kasuistik - Umweltmedizinische Falldarstellung,
Dr. med. Peter Germann, umwelt - medizin - gesellschaft . 12 / 3 / 99
*Kasuistik - Umweltmedizinische Fallbeschreibung,
Dr. med. Peter Germann, umwelt - medizin - gesellschaft . 12 / 4 / 99
*MCS - die alltägliche Hölle,
Corinna Werner, Hamburger Abendblatt v. 19.05.99
*Wenn Chemiecocktails zum Kollaps führen,
Andrej Priboschek, Rheinische Post v. 8.12.98
*Das Martyrium einer Frau, die an Umweltkrankheit leidet,
Angela Sommer, Auf einen Blick v. 20.05.99
*Selbsthilfegruppe (SHG) Heppner,
Hannoversche Allgemeine Zeitung Nr. 205 v. 3.9.2001
*Amalgam ruinierte sein Leben
Durch eine Quecksilbervergiftung entwickelte sich bei Uwe Seffer die seltene
Krankheit MCS, Auf einen Blick, Nr.17, 28.04.-05.05.00
Das zerstörte Leben einer schönen Frau ( Daniela Kretschmer ),
Ulrike Reinhardt, Bildzeitung v. 11.8.2001
IV Wissenschaftliche Abhandlungen
*Einer erholt sich, der andere nicht,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 6
/ 2000
*Die sozialen und politischen Implikationen geringfügiger
Chemikalienexposition,
Nicholas A. Ashford, Claudia S. Miller, SPD - Hearing 9.6.99, SPD / Katalog
S. 53-58
*Nachweis für eine Therorie der durch chemische Substanzen ausgelösten
Krankheiten - Giftstoff induzierter Toleranzverlust(Tilt), Claudia S. Miller,
M. D., M. S.,
SPD - Hearing v. 9.06.99, SPD / Katalog S. 59 - 77
*Erbliche Faktoren im Entgiftungsprozess von Xenobiotika beeinflussen die
Entwicklung umweltbedingter Erkrankungen,
S. Waschütza, T. Meyn, K.-D. Runow, B. Kuklinski, G. Waschütza, Zeitung für
Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 2 / 1998
*Roots - Wurzeln der Umweltmedizin,
Dr. rer. Tino Merz, umwelt - medizin - gesellschaft . I. Teil: 12 - 2/99,
II. Teil: 12-4/99,
*Die individuelle Empfindlichkeit - eine neuer Faktor im Arbeitsschutz
Dr. Wolfgang Hoffmann, umwelt - medizin - gesellschaft . 12/4/99
Sehr empfindlich oder überempfindlich, Teil I und Teil II,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, Soziale Sicherheit 4/ 1995
*MCS und Arbeitsumwelt,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 5/98
*Chemikalienunverträglichkeit und Beruf - Ergebnisse einer empirischen
Studie,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, umwelt - medizin - gesellschaft 13 / 2 / 2000
*Schätzung der MCS - Prävalenz,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft
3/2000
*Konstruktivität statt Polemik
Dr. Carsten Alsen - Hinrichs, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft
3/99
*Zur Frage der toxikologischen Äquivalente der MCS,
Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 1/98
*...V. Der Begriff "Multiple Chemical Sensitivity"(Auszug),
Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 2/98,
S.88 -90,
*Unabhängige Toxikologie,
Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft
2/2000
*C4 - Professur unbedingt erhalten,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 34,
5-6/00
*Die Neurotoxizität alltäglicher chemischer Substanzen,
Prof. Raymond Singer, SPD - Hearing 9.6.99, SPD/ Katalog S. 34 - 40
*Neurotoxische Verletzungen in der Umweltmedizin,
Dr. Carsten Alsen - Hinrichs und Dr. rer. nat. Anke Bauer, SPD - Hearing
26.8.98,
SPD / Katalog S. 27 - 46
*Typische neurotoxische Symptome,
Neurotoxicity Guidebook von Singer, Nostrand Reinhold Verlag, New York 1990,
S.3
Hirnorganische Defizite,
Halama P., Frentzel - Beyme R., Wein C., Zbl. Arbeitmed. 49/1999, S 80-86
*Multi - System Schädigung nach toxischer Verletzung durch Chemikalien: Ein
diagnostisches Protokoll,
Prof. Gunnar Heuser, SPD - Hearing 26.8.98, SPD / Katalog S. 70 - 76
*Neuro - und Immunotoxizität von Xenobiotika,
Dr. med. Michael P. Jaumann, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 6/1998
*Viele Stimulanzen, viele Symptome,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, Nr.37 ,11-12/00
*Das olfaktorische System und MCS,
Dr. Peter Ohnsorge, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 6/1999
*Die Psychiatrisierung umweltkranker Menschen ist ein ärztlicher Kunstfehler,
Silvia Stolz, umwelt - medizin - gesellschaft 13/2/2000
*Innenraumbedingte chemische Verletzungen und MCS an Hand von Beispielen,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, SPD - Hearing 26.8.98, SPD / Katalog S. 60-63
*MCS und Beruf,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, SPD - Hearing 26.8.98, SPD / Katalog S. 64-68
*Immissions- und Wirkungskataster bei einer komplexen Innenraum -
Lösungsmittelexposition,
für die Verfasser: G. Gahnz, W. G. Wood, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg.,
Heft 1/1998
*Zwischenauswertung von Verläufen umweltmedizinischer Erkrankungen,
Dr. Anke Bauer, Dr. Carsten Alsen - Hinrichs, Zeitschrift für Umweltmedizin,
7. Jg., Heft 5/1999
*Porphyrinopathien auf der Grundlage einer MCS - Erkrankung,
M. Damarowsky, Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitung für Umweltmedizin,
5. Jg., Heft 4/1997
*Xenobiotika im Wohnbereich - was macht krank?,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, H. Priebs, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg.,
Heft 4/1997
*Ehemalige US - Army - Wohnungen: "Gulf -War - Syndrom" unter
deutschen
Dächern?
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 2/1998
*Krebsrisiko durch oxidativen Stress,
Korrespondenzadresse: Dr. Nadja S. Prang, Wilfried P. Bieger, Zeitschrift
für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 2/2001
*Umweltkrankheit MCS - der Ökokollaps - Die Chemie hat doch gesiegt,
SHG Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte Homepage 12/1998, Maria und
Bruno Hennek, htpp://home.t-online.de/home/bruno.hennek/chemie.htm
*"Die neue pädiatrische Morbidität: Toxikologie der Kinder"
Dr. med. Jürgen Bilger, umwelt - medizin - gesellschaft 13/3/ 2000
*"Kinder - Gesundheit - Umwelt - Krankheit: Kinder als Seismografen neuer
Umwelt - Krankheiten und Gesundheiten"
Dr. med. Jürgen Bilger, umwelt - medizin - gesellschaft 13/1/ 2000
*Umweltgefahren bedrohen Kindergesundheit weltweit,
(International Conference on Environmental Threats to the Health of
Children: Hazards and Vulnerability, 3.3.-7.3. 02 , Bangkok), Dr. med.
Stephan Boese - O'Reilly, umwelt - medizin - gesellschaft 15 -2/2002
*Multiple Chemical Sensitivities Under Siege,
by Ann McCampbell, MD, Chair, Multiple Chemical Sensitivities Task Force of
New Mexico; Auszüge in deutsch
*Gesundheitsstörungen durch Einwirkung von Substanzen in "subtoxischen"
Konzentrationen, Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitung für Umweltmedizin,
Nr. 21, 4-5 / 98
*Individuelle Gefahrstoffempfindlichkeiten,
Information im Internet:(www.bgfa.ruhr-uni-bochum.de ),
Zeitschrift für Umweltmedizin 10.Jg. Heft 2/ 2002
V Diagnostik- und Therapieansätze in der Behandlung von
MCS-/UmweltpatientInnen
*Schadstoffunverträglichkeit in einer überregionalen Schwerpunktpraxis für
Umweltmedizin,
Dr. med. Frank Bartram, umwelt - medizin - gesellschaft 13 / 2/2000
*Diagnostik in der Umweltmedizin aus der Sicht eines ambulant tätigen Arztes,
Karl-Rainer Fabig, umwelt - medizin - gesellschaft 13 / 1/2000
*Ambulante Therapien von Umwelterkrankungen,
Dr. Peter Ohnsorge, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 3/2000
*Das Cytochrom - p 450 - System, die Glutathion - S - Transferasen und die
Metallothioneine: drei wichtige Entgiftungssysteme des Menschen und ihre
optimierende Beeinflussbarkeit durch orthomolekulare Strategien,
Gerhard Ohlenschläger, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg., Heft 4/97
*Chancen in der Diagnostik von Umweltkrankheiten - Polymorphismen in den
Genen der "Drug Metabolizing Enzymes",
Dr. Stefanie Waschütza, umwelt - medizin - gesellschaft 13/2/2000
*Glutathion - Transferasen und Krankheit,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 1/99
*Glutathion - S - Transferase T1 und Multiple Chemikaliensensitivität (MCS),
Karl-Rainer Fabig, umwelt - medizin - gesellschaft 12/3/1999
*"Die Analyse autonomer Regulationsmechanismen als Entscheidungshilfe in
der
Diagnostik somatoformer Beschwerden bei Patienten mit langjähriger
Umweltgift-Exposition",
Dr. rer. soc. Dipl.-psych. Lutz Mussgay und Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Heinz
Rüddel, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 1/98
*Neurologische Untersuchungstechnik bei Polyneuropathien,
Dr. med. Volker Remmers, Vortrag 13. / 14.11.96 Oberhausen, 2.GBS-Kongress,
mit Abbildung 1
*Multisystem Schädigung nach toxischer Verletzung durch Chemikalien - ein
diagnostisches klinisches Protokoll,
SHG der Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigten, Maria und Bruno
Hennek, Übersetzung aus dem Englischen durch Fischer, 1.11.99, Dokumentation
B.P.Hennek: Umweltmedizin in der USA,
http://home.+-online,de/home/bruno.hennek
*Umwelteinflüsse auf die Darmflora und die Entstehung von Candidosen,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg., Heft 3/97
Vitamin C ( Ascorbinsäure ) wirkt prooxidativ bei PCP-Vergiftungen,
Dipl. Chem. Gerd Schneider, Umwelt und Gesundheit 2/96
*Veränderte Gehirnaktivität nach neurotoxischer Exposition,
Prof. Gunnar Heuser, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 1/99
*MCS und Riechsystem,
Prof. Dr. med. Gerd Kobal, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 4/2000
*Leistungsminderung bei MCS objektiv messbar,
Dr. Klaus-Michael Weber, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 6/99
*Datenbank zeigt Entgiftungswege,
Dipl. Biol. Bettina Knabenschuh, Priv. Doz. Wilfried P. Bieger, Zeitschrift
für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 2/2001
*Expositionskammer geplant,
Zeitschrift für Umweltmedizin, 5 / 00, S. 263
*Neue diagnostische Möglichkeiten bei MCS und CFS: Umweltchemikalien,
Zahnmetalle, Nahrungsallergene, Pilze,
Klaus - Dietrich - Runow ( XII. Internationales Symposium für Umweltmedizin )
und aktuelle Informationen unter www.ifu.org oder www.fmed.de
Abnormal Medical Tests and Physical Signs Associated with Multiple Chemical
Sensitivity,
Albert Donnay, rev'd 8/2000,
http://www.mcsrr.org/resources/biomarkers.html
*Hospitalization for the Chemically Sensitive Patient,
by Selene Anema, RN,
http://www.citlink.net/citlink/b/bhima/hospital.htm; deutsche Übersetzung
*3 Hospitals in Louisville KY have established an accommodation policy
for environmentally sensitive persons,
http://users.adept.net/~mcsinfo/support.htm
*Hospital Protocol Guidelines,
http://www.lassentech.com/eimcspro.html
*Diagnostik und Therapie des umweltbedingten oxidativen Stresses,
Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Vortrag auf dem 1. Deutschen Kongreß für
Praktische Umweltmedizin
*Enzym - Untersuchungsaussagen / AdnaGen / Hannover-Langenhagen
*Energiestoffwechsel in der Zelle / Great Smokies Laboratories
*Die Rolle der Gene im Entgiftungsprozess,
Dr. Eckart Schnakenberg, umwelt - medizin - gesellschaft 13/ 2/ 2000
*Neurogene Entzündungen und Xenobiotika - Suszeptilibität - eine
Literaturübersicht und erste Ergebnisse,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Prof. Dr. med. habil Holm Bleyer, Zeitschrift
für Umweltmedizin, 10. Jg., Heft 1/2002
VI Rechtliche Situation
*Grundrechte
*.the right to a clean environment is now becoming recognized as a basic
human right, Rachel's environment & health news #733/ UNEP [United Nations
Environment Programme]
*Politikern ist der Sachverhalt bewusst,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 2/2000
*Anerkennung von Umwelterkrankungen - juristisch und politische Strategien,
Rechtsanwalt Johannes Bohl, umwelt - medizin - gesellschaft 14/ 3/ 2001
*Gerichte als letzte Instanz,
Dr. rer. nat. Tino Merz, umwelt - medizin - gesellschaft 14 /4 /2001
*Zur rechtlichen Einstufung von Innenraumschadstoffen,
Dr. Lutz Eiding/Wolfgang Baumann, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg., Heft 3/97
*Nicht nachvollziehbarer Unsinn,
Hildegard Fuchs, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 6/2000
*Grenzen der Mitwirkungspflicht des Betroffenen im sozialgerichtlichen
Verfahren, insbesondere bei MCS,
Dr. Gerhart Hammerbacher, Neue Weinsteige 147, 70180 Stuttgart
*Offener Brief an die Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen
Bundestages v. 10.06. 99,
Prof. Dr. Erich Schöndorf
*Über das Scheitern der Justiz im Holzschutzmittel - Skandal
, Prof. Dr. Erich Schöndorf, umwelt - medizin - gesellschaft 13/ 2/ 2000
*Die Lügen der Experten,
Prof. Dr. Erich Schöndorf, Der Spiegel 23 / 99
Stichwort Bayer 3/98 Rubrik "Meinung",
Artikel von Prof. Dr. Otmar Wassermann, Magazin: Coordination Gegen BAYER -
Gefahren
*Recht soll bewahren...,
Rechtsanwalt Wilhelm Krahn - Zembol, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg.,
Heft 4/2001
*Rechtsprechung - MCS - Schädigung, Amalgam - Verfahren,
Rechtsanwalt Wilhelm Krahn - Zembol, umwelt - medizin - gesellschaft
14/3/2001
*Gutachter ins Kreuzverhör,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft
3/99
*Interesse daran, MCS zu leugnen,
Dr. Bernhard Hörr, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 2/2001
*Schädigung gerichtlich bestätigt,
Rechtsanwalt Wilhelm Krahn - Zembol, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg.,
Heft 2/2001
*Rechtlicher Durchbruch für CFS/MCS kranken Oldenburger Schüler erreicht,
Bettina Krems - Hemesath, umwelt - medizin - gesellschaft 13 /4 /2000
*Patientin erstreitet Kostenerstattung , Dr. rer. nat. Jürgen Steinert,
Zeitung für Umweltmedizin Nr. 24, 9-10/98
*Geschädigten - Quoten, Gesundheitsreform und ähnlichen Kurzsichtigkeiten -
Ein Stimmungsbild aus der anwaltlichen Praxis -,
Rechtsanwalt Wilhelm Krahn - Zembol, Umwelt - Medizin - Gesellschaft - 15-
2/2000
*Patientenrechte in Deutschland heute,
Freie Hansestadt Bremen, Der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend
und Soziales, Beschluß v. Juni 1999
*Perspektiven,
Dr. med. Kurt Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 3/1999
VII Psychiatrisierung/ Vorurteile gegenüber MCS- /Umweltpatient/Innen
*Wer sagt, die Umwelt habe ihn krank gemacht, der ist verrückt,
Dr. Angela Vogel, SPD Hering 9.06.1999, SPD - Katalog S. 45- 52
*Störungen durch Umweltschadstoffe - Zur "Psychiatrisierung" der
Geschädigten,
Dr. med. Wolfgang Bauer, umwelt - medizin - gesellschaft 12 /3 /99
*Psychiatrisierung vermeiden,
Homepage v. 25.04.01 v. SHG Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte,
Maria und Bruno Hennek, 2.04.99,
http://home.t-online.de/home/bruno.hennig/vermeid.htm
*Fragwürdiger Umgang mit Patienten,
Heinz A. Guth, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 5/1999
*Unerklärliche Phänomene,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft
3/2000
*Haarausfall durch Handy?,
Christina Berndt, Der Spiegel 38/1999, S. 194 u. 195
Prof. Müller - Mohnssen distanziert sich vom Spiegel 38 / 1999,
Prof. Müller - Mohnssen, UGZ - Rundbrief, Leserbrief zum Artikel
"Haarausfall durch Handy" vom 20.09.99 (Brief per Fax an Stefan Aust,
Chefredakteur - der Spiegel
*Als Allheilmittel...,
Dr. med. Kurt Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 6/99
*Wie die Medien mit Umweltkranken umgehen,
Dipl. Ing. Bruno Hennek, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 6/1999
*Nötige Kenntnis fehlt,
Dr. med. Kurt Müller / Dr. med. Peter Ohnsorge, Zeitschrift für
Umweltmedizin, 7. Jg.,
Heft 6/1999
*Informationsautismus statt Wissenschaftsjournalismus?,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft
6/1999
*Chemikalien - Syndrom: Fiktion oder Wirklichkeit?,
Dr. med. Wolfgang Bauer, umwelt - medizin - gesellschaft 12 /3 /99
*Tagung, Chemikalien - Syndrom - Fiktion oder Wirklichkeit,
Schreiben SHG Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte, Maria und Bruno
Hennek v. 30.03.99, an das Staatsministerium (StMLU)
*Nur in Richtung erkrankte Psyche,
DGUHT; Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 2 / 1999
VIII Objektive Berichterstattung der Medien / MCS - Hilfsaktionen
*Die Krankheit, die keine sein darf,
Jan Pehrke, Stichwort Bayer 4/98, Magazin: Coordination Gegen BAYER - Gefahren
*EU - Chemiepolitik in der Sackgasse - Konzeption für eine Neuausrichtung des
Chemierechts,
Manfred Krautter, Greenpeace v. 26.11.98
*Die Chemie, die nicht stimmt,
Kirsten Brodde, Andreas Fechner, Greenpeace Magazin 6/98
*Vorbeugen ist besser...,
Monika Griefahn, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg., Heft 1/1997
*F/S Plusminus - Beitrag: krank durch Chemie selbst bei Kontakt mit nur
geringen Mengen?
Saarländischer Rundfunk v. 10.10. 2000, e- Mail: plusminus@sr-online.de
*Zahl der MCS - Opfer steigt,
Jan Pehrke, Stichwort Bayer Extra 2/98, Magazin: Coordination Gegen BAYER -
Gefahren
*F/S Beitrag: "Vergiftet, Verleugnet, Vergessen" -Umweltkranke in
Deutschland, Markus Zeidler, Saarländischer Rundfunk, Wirtschaftsredaktion
Fernsehen,
66100 Saarbrücken u. a. Übertragung FS: Phönix v. 02.03.2002 ( Video /
Mitschnitt)
*Gesundheitscharta verabschiedet,
Zeitschrift für Umweltmedizin, 10Jg., Heft 1/2002
*Schreiben an Greenpeace,
MCS - Liga Schweiz vom 13. 2. 2002
*Offizielles Statement zur MCS - Awareness - Woche v. 11.-17. Mai 1998,
Proklamation von Gouverneur John G. Rowland, State Connecticut, in Englisch
*Shutesbury goes 'fragrance-free',
by Scott Merzbach, http://www.gazettenet.com/09182001/news/6550.htm; freie
Übersetzung
*The members of the 123rd General Assembly of Ohio recognize the third week
of June as Chemical Sensitivity Awareness Week,
H. Con. R. No. 69; freie Übersetzung
*The State of Washington Proclamation,
Governor Gary Locke signed this 30th day of June, 1998
*National MCS Awareness & Education Proclamation / Petition an President
Bush
Feb. 2002,
http://www.petitiononline.com/10862/petition.html; freie Übersetzung
*Projekt - mcs - living - space.Wohnraum für MCS - Patienten,
Architekturbüro Eva Hartmann, D-97654Ostheim vor der Rhön, Friedenstr. 18
*Forschung rund um MCS
(www.aehf.com), Zeitschrift für Umweltmedizin 10.Jg. Heft 2 / 2002
Zusammenstellung von Artikeln, Büchern, Auszügen aus Büchern etc, die eine
physikalische Ursache der MCS unterstützen und / oder einer psychischen
Ursache von MCS kritisch gegenüber stehen.
Zusammengestellt von Albert Donnay, MHS; MCS Referral & Resoures, 508
Westgate Rd, Baltimore MD 21229 - 2343,
(http://www.mcsrr.org/resoures/biliographie/organic.html)
(Mein Forum steht zur Diskussion bereit - La Loba)
Symptome bei MCS
Symptome
auf Nahrungsmittel entstehen, weil Bestandteile fälschlicherweise vom
Immunsystem als Fremdkörper erkannt werden!
Die
normale allergische Reaktion:
Bei
der klassischen allergischen Reaktion läuft folgende Kettenreaktion ab:
Das
Allergen (Antigen) muss für eine allergische Reaktion im Körper
anwesend sein. Beim Allergen handelt es sich um eine Substanz welche für
die abnorme immunologische Reaktion verantwortlich ist. Normalerweise
handelt es sich dabei chemisch um Eiweissmoleküle. Dies hängt mit der
Größe der Moleküle zusammen, da das Immunsystem nur Molekülbausteine
mit einer gewissen Größe als Allergene erkennt. Vereinzelt können
allerdings auch andere Stoffe welche bezüglich ihrer Größe wesentlich
kleiner sind als Proteine zu allergischen Reaktionen führen. Diese
Moleküle heißen Haptene und sind nicht komplette Allergene, welche
erst im Verbund mit anderen Molekülen (Molekülkomplexe) zu
Vollallergenen werden.
Die
Allergene werden durch B-Lymphocyten erkannt. Diese Abwehrzellen
produzieren Abwehrmoleküle welche die Antigene neutralisieren. Diese
Abwehrmoleküle heißen Antikörper und sind Eiweisstoffe (Proteine).
Jede
B-Zelle produziert einen einzigen spezifischen Antikörper. aus diesem
Grund verfügt der Organismus über eine riesige Anzahl von
verschiedenen Antikörperproduzierenden Zellen welche es dank ihrer
Vielfalt und Lernfähigkeit ermöglichen nahezu alle Antigene zu
erkennen und zu neutralisieren. Es werden 5 verschiedene
Immunglobulintypen (Antikörper) gebildet: IgA, IgD, IgE, IgG, IgM. Für
die Allergische Reaktion ist vor allem der Typ IgE zuständig.
Normalerweise
bindet sich der Antikörper an das Antigen und kann so das Antigen zerstören
bzw. neutralisieren. Nach der Bildung von IgE lagert sich das Molekül
an die körpereigenen Mastzellen einerseits und an das Allergen
andererseits. Dies setzt für die Mastzelle das Signal Histamin
freizusetzen und somit den Startschuss für die allergische Reaktion zu
geben. Histamin als Substanz ist eine sehr aktive Substanz und kann
verschieden Beschwerden auslösen. Histamin kommt in vielen
Nahrungsmittel gehäuft vor und kann so auch direkt pseudoallergische
Reaktionen auslösen.
Allergische
Reaktionen können somit viele Gesichter haben. Bei einer inhalativen
Allergieauslösung (Pollen, Hausstaub, Dämpfe mit Lösungsmitteln usw.
kann Asthma die Folge sein. Der Verzehr von verschiedenen
Nahrungsmitteln kann eine analoge Reaktion oder aber auch Durchfall und
Bauchkrämpfe auslösen, häufig sind dabei auch so genannte
Kreuzreaktionen verantwortlich. Die Beschwerden variieren von
Hautsymptomen zu Schleimhautreaktionen. Gefürchtet ist vor allem im
Rahmen der Schleimhautmanifestationen der Etagenwechsel vom oberen
Respirationstrakt in den unteren Respirationstrakt (Lunge)
Folgende
Symptome können durch Allergene in Nahrungsmittel verursacht werden:
-
Neurodermitis,
Juckreiz, Akne, Nesselsucht (Urtikaria), Schuppenflechte (Psoriasis),
Schwellungen
-
Gastroenterologische
Beschwerden wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Darmmykosen
-
Kopfschmerzen,
Migräne, Hyperkinetisches Syndrom (Zappelphilipp)
-
Rheumatische
Erkrankungen, Gelenkentzündungen, Augenbrennen, Niesattacken,
Ohrenschmerzen
-
Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Herzrasen
-
Asthma,
chronische Stirn- und Kieferhöhlenerkrankungen, andauernder
Schnupfen
-
Über-
und Untergewicht
-
Depression,
Müdigkeit, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Antriebsmangel
-
Muskelkrämpfe
Wie
äußern sich die Symptome:
-
Konjunktivitis:
Die Bindehaut der Augen rötet sich, die Augen beginnen zu tränen
und zu jucken. Schleimdrüsen sondern vermehrt Schleim ab.
-
Rhinitis:
Die Nase kribbelt, es kommt zu heftigem Niesreiz und die
Nasenschleimhäute schwellen an.
-
-
-
Asthma:
Verkrampfung der Bronchien, Atembeschwerden und andauernder Husten.
-
Enteritis:
Verkrampfung der Darmmuskulatur (Koliken) und Durchfall.
-
Dermatitis:
Rötung, Bläschenbildung und starker Juckreiz.
-
Anaphylaxie,
Schock: Bei sehr starker allergischer Reaktion kann sich das ganze
Blutgefäßsystem erweitern, so dass das Blut nicht mehr ausreichend
im Körper zirkuliert, es "versackt". Dadurch kann es zu
Kreislaufbeschwerden kommen. Die schlimmste Folge ist ein
Kreislaufkollaps mit Bewusstlosigkeit, der so genannte
anaphylaktische Schock.
-
Ein
Test auf Nahrungsmittel sollte bei folgenden körperlichen Störungen
durchgeführt werden: (Machen
Sie den Allergie-Test)
|
Atemproblemen
|
Asthma,
Rhinitis, Sinusitis;
|
|
Cardiovasculaeren Problemen
|
unregelmäßiger
Puls, Extrasystolen, Palpitationen
|
|
Gastrointestinalen Beschweren
|
Nausea,
Indigestion, Sodbrennen, Gastritis, Glutenintoleranz, Durchfall,
Blähungen, Crohn's disease, Colitis ulcerosa, Colon irritabile;
|
|
Urogenitaltrakt
|
Enuresis
(Bettnaessen), häufiges Wasserlassen;
|
|
Hirn/Psyche
|
Depression,
Angst, Nervosität, Psychosis, Emotionelle Instabilität,
Hyperaktivität bei Kinder, Reizbarkeit, Verhaltensstörungen,
Schlaflosigkeit, Epilepsie, Multipler Sklerose;
|
|
Kopfschmerzen
|
Migräne,
vaskulären Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen, andere Typen
von Kopfschmerzen;
|
|
Haut
|
Ekzeme,
Nesselartige Schwellungen, Akne (bei Erwachsenen), Juckreiz,
unerklärbare Hautrötungen;
|
|
Ohren
|
Nicht-bakterielle
Otitis media, Tinnitus, Mnire's disease, Schwindel;
|
|
Augen
|
Conjunctivitis,
verschwommenes Sehen, Augenschmerzen, Photophobie;
|
|
Gelenk-und
Muskelbeschwerden
|
Rheumatoide
Arthritis, Spondylitis ankylosans, Gelenkschmerzen, Fibromyalgie;
|
|
Allgemein
|
Chronic
fatigue syndrome, Muedigkeit, Hypoglycaemie, Allgemeine
Schwaeche, Pre-menstrueles Syndrome
|
|
|
|
Intoleranz
Allergien
gegenüber Nahrungsmitteln (ingestiv) und Inhalationsallergenen (inhalativ)
können einfach nachgewiesen werden. Unser PSP-Test (Labortest, welcher
mit Patientenserum durchgeführt wird) kann die Anwesenheit von
spezifischen Allergenen nachweisen.
Quelle:
Fachlabor
für Allergen-Diagnostik
Hauptstraße 35
D-38543 Hillerse
!!!Hinweis:!!!
Der
Text wurde von der Seite www.allergie-heilung.com
übernommen und der abekra-Verband übernimmt keinerlei Haftung für die
Richtigkeit der Angaben. Allen Betroffenen empfehlen wir die Angaben
genau zu prüfen.
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