Hoffnung für MCS-Kranke Resolution Umweltmedizinischer Verbände
Symptome bei MCS MCS-Petition
   

 

 

 

Hoffnung für MCS-Kranke

Rostocker entdecken erste eindeutige Indikatoren für Multiple Chemikalien-Sensibilität

 

Eine Frau in der Straßenbahn wird von einem Betrunkenen angerempelt, der haucht ihr dabei ins Gesicht. Die Frau verfällt in Zuckungen, lallt, versucht aufzustehen und fällt dabei hin. „Sturzbesoffen“, urteilen die Fahrgäste und ein herbeigerufener Polizist. Das gleiche hätte der Frau aber auch mit Parfüm oder einem Waschmittel passieren können. Ein ähnliches Szenario: Eine Verkäuferin nimmt Textilien aus der Verpackung, atmet dabei Chemikalien ein, beginnt zu stottern, bringt alles durcheinander. – Solche Fälle sind – wie man inzwischen weiß – der Krankheit MCS zuzuordnen. Über eine Million Deutsche leiden unter der Multiplen Chemikalien-Sensibilitätsstörung. Bis zu vier Prozent der Bevölkerung könnten betroffen sein.

   „Die Betroffenen besuchen verzweifelt einen Arzt nach dem anderen, die Ursache der Beschwerden aber bleibt meist unklar. MCS bleibt vielen Ärzten verborgen“, klagt die MCS + CFS-Initiative NRW e. V. (www.mcs-cfs-initiative.de). Unlängst wurde solche Unkenntnis auch für M-V durch eine Ärztebefragung der Universität Greifswald nachgewiesen.

   „Dabei gehören gerade auch praktizierende Mediziner zu einer gefährdeten Berufsgruppe“, weiß Dozent Dr. med. Bodo Kuklinski vom Diagnose- und Therapiezentrum für umweltmedizinische Erkrankungen in Rostock. In seine Ambulanz kommen häufig Menschen, die solche verstörenden Dinge erlebt haben. Und die zugleich über bestimmte Überempfindlichkeiten klagen. Die Rostocker Umweltmediziner hatten einen bestimmten Verdacht, dem sie vor zwei Jahren nachgingen. Sie führten eine Studie mit 195 Patienten und einer Kontrollgruppe durch. Die Ergebnisse, im Heft 2/2003 der Zeitschrift für Umweltmedizin veröffentlicht, ließen die Fachwelt aufhorchen. Die Forscher um Bodo Kuklinski konnten die ersten der schon lange gesuchten eindeutigen Indikatoren für MCS nachweisen: das Hirnschranken-Eiweiß S 100, das Enzym Enolase und andere Parameter wie den Histamin-Spiegel. Mit Hilfe dieser „biochemischen Marker“ lässt sich eine MCS-Erkrankung jetzt durch Laboruntersuchung des Blutes (aus der Zelle) zweifelsfrei diagnostizieren. „Damit haben die Betroffenen die Möglichkeit, bewusst mit ihrem Leiden umzugehen. Sie wissen nun, dass bei ihnen keine psychosomatische Erkrankung abläuft, sondern eine echte Hirnschädigung. Und die ist vermeidbar bzw. heilbar“, freut sich Dr. Kuklinski.

   Bei MCS-Patienten ist die Schutzmauer zwischen Blut und Gehirn „löchrig“, z. B. durch Lacke oder Insektizide, Verletzungen beim Boxen, Joggen ab 25 Kilometern, Schleudertraumata. S 100 wird freigesetzt, gelangt verstärkt ins Blut, worauf ein Wert über 0,10 mg/l hinweist. „Jetzt ist die Blut-Hirnschranke nicht mehr in der Lage, Schadstoffe – selbst in geringster Konzentration – vom Nervengewebe fernzuhalten“, erklärt Kuklinski. Hohes S 100 – an sich schon ein Nervengift – beginnt, die Hirnregionen unterhalb des Schläfenbeines zu zerstören. Doch schlimmer ist, dass die Empfindlichkeitsschwelle gegenüber chemischen Verbindungen nun außerordentlich niedrig ist. „Wenn Chemikalien hinzukommen, knallt's“, so Kuklinski.

   Das kann dann so aussehen: Die frühere Schäferin Frau S. Schartner aus Süddeutschland lässt in Rostock ihren S 100-Spiegel messen. Dazu muss sie „provoziert“ werden, denn das Eiweiß ist im Blut nur bis zu 30 Minuten nachweisbar. Sie riecht kurz an einem Hände-Desinfektionsmittel mit 75 Prozent Alkohol, wie es in Arztpraxen (!) verwendet wird. Das S 100-Protein – ohnehin bei ihr lückenhaft – wird ausgeschüttet. Unmittelbar darauf erleidet die Frau Schüttelkrämpfe, kann kaum noch artikulieren, die Beine nur unter Mühen bewegen. Die eingeatmeten, winzigen Schadstoffmengen haben eine Kettenreaktion ausgelöst. Der Nervenbotenstoff NO setzt hohe Konzentrationen an Superradikalen frei, beide zusammen „bilden das Peroxinitrit, das in letzter Konsequenz für die Hirnschädigung verantwortlich ist“, wie Kuklinski betont.   

   Mit Hilfe der S 100-Messung können neben MCS auch die verwandte Krankheit CFS (Chronisches Müdigkeitssyndrom) und sogar das Risiko einer Alzheimer-Demenz frühzeitig erkannt werden. Gegenmaßnahmen zur Wiederherstellung der Hirnschranke können rechtzeitig eingeleitet werden. „Es ergeben sich neue Chancen für die Betroffenen, sich im beruflichen und privaten Leben wieder einzugliedern.“ Nun können MCS-Erkrankte ihren „besonders hohen Grad der Behinderung“, wie der Rechtsanwalt für Umweltmedizin Wilhelm Krahn-Zembol die Krankheit einstuft, nachweisen. Übertroffen werde MCS nur von Patienten mit sehr schweren Herzkrankheiten, sagt er unter Berufung auf eine Münchner Studie.

   Kuklinski und seine Kollegen haben kein Verständnis dafür, dass Patienten, die über MCS-Symptome klagen – oder CFS- und Alzheimerbeschwerden – , die Zellblutuntersuchungen von den gesetzlichen Krankenkassen verweigert werden, obwohl die in jedem Kassenlabor möglich sind. „Wenn man an die teuren, bei MCS-Erkrankten im Ansatz verfehlten Reha-Kuren gegen psychosomatische Leiden denkt, ließen sich die Kosten im Gesundheitswesen spürbar senken“, ist der Mediziner überzeugt.

Nähere Informationen:

Doz. Dr. med. Bodo Kuklinski, Wielandstr. 7, 18055 Rostock, Tel.: 0381 – 490 74 70.

Selbsthilfegruppe für Zahnmaterialgeschädigte und umweltkranke Menschen,

Ingrid Otto, Tel.: 0431 – 54 12 01.

GERD RICHARDT

Quelle: Ostsee-Zeitung - 14.15. Juni 2003

 


 

Krankenhausbedürftige MCS-Patienten bitte melden!

In Hamburg gibt es Bemühungen - auch ärztlich unterstützt - Krankenhäuser bzw. - träger von der Notwendigkeit zur Aufnahme von MCS-Betroffenen zu angemessenen Bedingungen zu überzeugen, sie über für Umweltpatienten notwendige Bedingungen zu informieren, wie beispielsweise Fremdstoff- und Umweltbelastungen in der Raumluft verringert bzw. vermieden werden können. Es geht um MCS-Betroffene, die z.B. operiert werden müssen. Da der Bedarf der Aufnahme von MCS-Betroffenen hier angezweifelt wird, benötigen wir die Hilfe bzw. Nachricht von Betroffenen, die eine Krankenhausbehandlung brauchen.

 

MCS-Patienten können sich mit uns telefonisch oder per Fax in Verbindung setzten.

 

Arbeitskreis Umweltklinik - DAS GUTE KRANKENHAUS

C/o Manfred Flor

Wichelwisch 68 d – 22045 Hamburg

Tel./Fax: 040-668 22 12

 


 

 

 

Heppenheim. den 15. Januar 2003

 

Arbeitsfähig nach Aktenlage?

 

Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) kritisiert Praktiken des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen

 

werden krank geschriebene Patienten vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) für arbeitsfähig erklärt, ohne dass sie den dienst überhaupt zu Gesicht bekamen, sollen sie Widerspruch einlegen. Dazu rät jetzt die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP)

 

Zunehmend erhält die Patientenvertretung Berichte von Patienten, denen genau dies passiert: sie werden vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung für arbeitsfähig erklärt, ohne dass sie untersucht wurden.

So wurde zum Beispiel eine arbeitslose Patientin von ihrer Krankenkasse für arbeitsfähig erklärt und zum Arbeitsamt beordert, obwohl eine Krankschreibung durch ihren Arzt vorlag. Im Arbeitsamt teilte man ihr mit, dass sie bereits die Dritte an diesem Tag sei, die von ihrer Krankenkasse verpflichtet wurde, sich wieder zur Vermittlung zu melden.

Die Kasse hatte ein Gutachten durch den Medizinischen Dienst erstellen lassen, ohne die Patientin zu informieren; einen Mitarbeiter des MDK hatte die Patientin überhaupt nicht zu sehen bekommen.

Nach ihrem Widerspruch gegen den Bescheid der Krankenkasse wurde ihre Arbeitsunfähigkeit durch die Kasse wieder anerkannt. "Das Beispiel zeigt, dass der Medizinische Dienst nicht dazu beiträgt die Qualität der medizinischen Versorgung zu prüfen und damit für den Patienten tätig ist, sondern lediglich als "Sparkommissar" der Kassen genutzt wird", stellte DGVP-Präsident Ekkehard Bahlo fest.

 

Die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) fordert von daher dazu auf, derartige Feststellungen der Arbeitsfähigkeit durch die Krankenkasse nach Aktenlage nicht einfach hinzunehmen, sondern dagegen Widerspruch einzulegen.

 

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an unsere Pressestelle:

Tel. 06252/94298 25-Fax 0 6252/9429829


 

 

Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten e. V. - Lehrstr. 6, 64646 Heppenheim

Internet: http://www.dqvp.de - presse@dqvp.de

 


Heilfasten bei MCS ?

 


Krankenhausbedürftige MCS-Patienten bitte melden!

In Hamburg gibt es Bemühungen - auch ärztlich unterstützt - Krankenhäuser bzw. - träger von der Notwendigkeit zur Aufnahme von MCS-Betroffenen zu angemessenen Bedingungen zu überzeugen, sie über für Umweltpatienten notwendige Bedingungen zu informieren, wie beispielsweise Fremdstoff- und Umweltbelastungen in der Raumluft verringert bzw. vermieden werden können. Es geht um MCS-Betroffene, die z.B. operiert werden müssen. Da der Bedarf der Aufnahme von MCS-Betroffenen hier angezweifelt wird, benötigen wir die Hilfe bzw. Nachricht von Betroffenen, die eine Krankenhausbehandlung brauchen.

 

MCS-Patienten können sich mit uns telefonisch oder per Fax in Verbindung setzten.

 

Arbeitskreis Umweltklinik - DAS GUTE KRANKENHAUS

C/o Manfred Flor

Wichelwisch 68 d – 22045 Hamburg

Tel./Fax: 040-668 22 12

 


MCS-Aktion-2002
Manfred Heppner, Hauptstr. 3, 30966 Hemmingen / OT - Ohlendorf

Für das MCS-Aktion-2002 Team
grüßt Euch
G. Sinken


MCS-Aktion-2002 Teil 2 Anschreiben
----- Original Message -----
From:
To: ; ; ; ;
Sent: Wednesday, July 24, 2002 6:57 AM
Subject: MCS-Aktion-2002 Teil 2 Anschreiben


An den 12.Juni 2002
Deutschen Bundestag
- Petitionsausschuss-
z.H. Frau Heidemarie Lüth
Platz der Republik 1
11011 Berlin

Kopie an den Menschenrechtsausschuss
Kopie an alle Fraktionen im Bundestag

Petition zu MCS ( Multiple Chemical Sensitivity )

Sehr geehrte Frau Lüth,

Frau Gerda Sinken, Eislebener Str. 41, 28329 Bremen
Die Selbsthilfegruppe für Chemikaliengeschädigte, Kontaktadresse:
Manfred Heppner, Hauptstr. 3, 30966 Hemmingen / OT - Ohlendorf
Herr Rechtsanwalt Frank Thiemann, Veit-Stoß-Ring 44, 24539 Neumünster
Herr U. Seffer, Lehrter Str.28, 30559 Hannover
Herr W. Thiemann, Redderberg 5, 243269 Dersau

reichen dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

- zur wissenschaftlichen und rechtlichen Anerkennung der MCS als organische
Krankheit
- zur Unterstützung der Abklärung der Ursache - Wirkungsbeziehung, der
Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten und der Prävention
- zum wachsenden Verständnis und zur Vermeidung der Diskriminierung und
pauschalen Psychiatrisierung der MCS - PatientInnen

diese gemeinsame MCS - Petition ein mit der Bitte um Prüfung und einer
weiterführenden Beschlussempfehlung des Bundestages an die entsprechenden
zuständigen Stellen.

Eine am Vorsorgeprinzip verantwortungsbewusst orientierte Umwelt- /Chemie-
und Gesundheitspolitik muß heute den Schutzinteressen von Mensch und Umwelt
Vorrang einräumen. Sie darf nicht stagnieren oder sogar erwägen,
Umweltstandards abzubauen mit der Begründung, eine starke Umweltpolitik hemme
das wirtschaftliche Wachstum.

Nicht nur Menschen, die bereits an Chemikalienintoleranz leiden, sollten
chemische Belastungen meiden, wo immer es ihnen möglich ist.
Die Zahl der MCS - Patienten steigt stetig!
Zum Leid der Chemikaliengeschädigten wird der Bevölkerung nahegelegt,
gesundheitliche Schäden durch Chemikalien sind ein eigenverantwortlich
privates, individuell psychisches, jedoch kein gesellschaftliches bzw.
gesundheitspolitisches und volkswirtschaftliches Problem.

Zunehmend sollten sich ÄrztInnen, WissenschaftlerInnen, RichterInnen,
PolitikerInnen und andere Verantwortliche mit der nötigen Entschlossenheit
gegen diese einseitige und willkürliche Sichtweise und gegen den massiven
eigensüchtigen Druck von chemischer Industrie, Politik und anderen Lobbies
zur Wehr setzen.

Mit unserer MCS - Petition - in die wir "Chemisch - Verletzte" einbeziehen,
die ( noch? ) keine MCS - Patienten sind - möchten wir den Deutschen
Bundestag veranlassen, sich nicht nur am Stand der Wissenschaft in
Deutschland zu orientieren. Wir halten es für erforderlich, in einer
versachlichten Diskussion den international tatsächlich vorhandenen Stand der
Wissenschaft - insbesondere aus den USA, Großbritannien und den
Skandinavischen Ländern - aufarbeiten zu lassen bzw. danach zu handeln.
Informationsmaterial, das nur andeutungsweise auf die komplizierte und
komplexe MCS - Thematik eingehen kann, entnehmen Sie bitte anhand der
Literaturaufstellung den Anlageabteilungen I - VIII unserer Eingabe.

MCS ist eine Krankheit, bei der schon bei einer Belastung durch sehr geringe
Konzentrationen unterschiedlicher Umweltgifte bei den Betroffenen ernsthafte
akute und chronische Beschwerden hervorgerufen werden.
MCS als Folge chemischer Verletzung ist keine psychogene Erkrankung.

Die Realitäten des MCS - Syndroms wurden bisher in Deutschland aus
medizinisch - wissenschaftlicher Sicht zumeist nicht akzeptiert.
Trotz Bemühens einer neutralen Darstellung des Sachstandes prägte während der
letzten Jahre unverhältnismäßige Schärfe die wissenschaftliche und politische
Diskussion um MCS. Auslöser etwa waren Ängste vor der rechtlichen
Verantwortung und damit verbundenen erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der
Umwelt und Gesundheit.

Entgegen der fast immer gleichen Aussagen in Gutachten zu MCS

- es liegt nichts wissenschaftlich Belegbares, Beweisbares zur Ursache -
Wirkungsbeziehung vor
- endgültige Studienergebnisse, wie zur RKI - Studie stehen aus
- ein Zusammenhang zwischen Chemikalieneinwirkung und MCS kann nicht mit
Sicherheit nachgewiesen, aber auch nicht ausgeschlossen werden
- weiterführende Studien und Forschungsprogramme müssen erst noch
durchgeführt werden

gibt es genug an ( internationalem ) Wissen, um in Deutschland MCS als
organische Erkrankung diagnostizieren und auch bei Fehlen einer anerkannten
schulmedizinischen Kausal - Therapie bedingt schulmedizinisch und
erfolgversprechend alternativ therapieren zu können.

Nur bei einer geringen Anzahl der Patienten, die den Verdacht äußern,
gesundheitliche Belastungen durch Chemikalien zu erleiden oder erlitten zu
haben, werden von den etwa 70000 möglichen Chemikalien im chemisierten Alltag
einige wenige Einzelsubstanzen in Blut, Urin oder Stuhl überprüft.
Lässt sich bei dieser eingeschränkten Untersuchungsmethode keine auffällige
Schadstoffbelastung nachweisen, wird in Deutschland heute noch für die
Gesamtzahl der Chemikalien und ohne Berücksichtigung der Konstitution des
Patienten, der Konzentration und Einwirkungsdauer und des möglichen
Kombinations- bzw. des Potenzierungseffekts der chemischen Stoffe
geschlussfolgert. In der Regel wird geschlossen, bei dem so untersuchten
Patienten kann keine Schadstoffbelastung vorliegen und daher besteht bei ihm
keine durch Schadstoffe ausgelöste Erkrankung wie Chemische - Verletzung
oder MCS.
Ärzte, Gutachter, Ämter, Gerichte, und andere Verantwortliche entscheiden
dann weiterführend fast ausschließlich - und in unhaltbarer Weise - , wenn
keine geläufige Diagnose erstellt und eine Schadstoffbelastung nicht gemessen
werden konnte, muß der Patient an einer psychosomatischen oder
psychiatrischen Gesundheitsstörung leiden.

Psychische Erkrankungen führen in der deutschen Gesellschaft auch heute noch
zur Ausgrenzung und Stigmatisierung.
Und natürlich ist dies die einfachste Diagnose, sich dem weiteren Schicksal
und insbesondere der staatlichen Verantwortung zur Durchsetzung berechtigter
Ansprüche von MCS - PatientInnen als Chemisch - Verletzte gegen den
Verursacher zu entziehen.

MCS - PatientInnen werden unverträglichen, zum Teil auch lebensgefährlichen,
unwürdigen und erzwungenen Behandlungsmaßnahmen ausgesetzt. Es gibt in
Deutschland wohl keine andere Patientengruppe, die unter derartig
menschenunwürdigen und wohl auch menschenverachtenden Umständen
Diskriminierung, Nötigung und Psychiatrisierung ausgeliefert wird, mit daraus
resultierendem oftmals äußerst tragischem, gesundheitlichem, sozialem und
finanziellem Elend.

Die Würde der an MCS erkrankten Menschen ist unantastbar!
Menschen mit MCS haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!
Menschen mit MCS dürfen als Behinderte nicht wegen ihrer Behinderung
benachteiligt werden!
Die Benachteiligung und die Diskriminierung der an MCS erkrankten Menschen
ist gemäß Artikel 2 Abs. 2 GG und Artikel 3 Abs. 3 GG verfassungswidrig!

Wenn es offenbar nachweisbar ist, dass

- ein hoher Anteil aller bisher bekannten Krankheiten sogenannte
Erkrankungen unbekannter Ätiologie und Pathogenese sind, wie es von der
MCS behauptet wird
- Schulmedizinische Therapien auch bei Fehlen jeglicher klinischer Studien
und Erfahrungen akzeptiert werden und ein ( erheblicher? ) Anteil
schulmedizinischer Behandlung heute nicht so abgesichert ist, wie es die
Schulmedizin eigentlich fordert
- bei Außenseitertherapien der Besonderen Therapierichtungen, die
Umweltmediziner und klinische Ökologen erfolgreich bei MCS - PatientInnen
anwenden, von der Schulmedizin wissenschaftliche Beweise durch klinische
Studien verlangt werden

drängt sich der Eindruck auf, dass zum Nachteil der MCS - PatientInnen von
ÄrztInnen, Versicherungsträgern, Behörden, Gerichten und anderen
Verantwortlichen mit zweierlei Maß gemessen wird.
Bei Vorenthalten bzw. Ablehnung der Kostenübernahme alternativer Verfahren
als medizinisch notwendige, möglicherweise lebensrettende,
krankheitsverkürzende oder leidenmindernde Methoden stellt sich die Frage, ob
dieses Vorgehen nicht sogar verfassungswidrig ist.

Und wo bleibt in Deutschland im Fall der MCS, auch wenn die
Grundlagenforschung angeblich noch keine eindeutige Antwort bietet, die Logik?

Wenn Ärzte sich noch nicht einigen können, wie MCS zu diagnostizieren ist,
bedeutet dies nicht, dass MCS als organische Krankheit durch chemische
Verletzung nicht existiert.

Der Schulmediziner Dr. med. Arnold Hilgers weist schon 1995 in seinem Buch
"Gesund oder krank. Das Immunsystem entscheidet" auf Seite 116 u.a. darauf
hin, dass sich auch kleine aber kontinuierlich einwirkende Schadstoffmengen
und deren gesundheitsschädigende Wirkungen durch Untersuchung des
körpereigenen Immunsystems als empfindlichsten Indikator für eine Schädigung
nachweisen und dokumentieren lassen.
Dr. Hilgers führt weiter aus, dass ..." die meisten chronischen Erkrankungen,
wie z.b. Allergie, Asthma, Neurodermitis, chronisches Müdigkeitssyndrom, aber
auch Autoimmunerkrankungen und Krebs, ihren Ursprung in der Störung dieses
Organs haben."....

Die Erkenntnis der Immunsystemstörung durch Chemikalieneinwirkung muß auch
für das MCS - Syndrom entscheidend sein.

In zahlreichen nationalen und internationalen Veröffentlichungen gehen
weitere Experten auf die Zusammenhänge gesundheitlicher Schädigungen durch
Chemikalieneinwirkungen unterschiedlicher Konzentrationshöhe und
Einwirkungsdauer ein, wie etwa in unserer Eingabe:

- Dr. Gerhard Ohlenschläger, Dr. Stefanie Waschütza, Dr. Eckardt
Schnakenberg oder Dr. med. Bodo Kuklinski jeweils
zu den drei wichtigsten körpereignen Entgiftungssystemen:
Cytochrom - P 450 - System, Glutathion - S - Transferasen und
Metallothioneine und deren Auswirkungen bei Defiziten

- Professor Gunnar Heuser
zur veränderten
Gehirnaktivität nach neurotoxischer Exposition

- Professor Raymond Singer
zur Neurotoxizität
alltagsüblicher chemischer Substanzen

- Professor Otmar Wassermann
zur Frage der toxikologischen
Äquivalente der MCS

- Claudia S. Miller, M. D., M. S
zu TILT -
giftstoffinduziertem Toleranzverlust

- Dr. med. Bodo Kuklinski, Professor Dr. med. Holm Bleyer
zu neurogenen Entzündungen und Xenobiotika

- Dr. Peter Ohnsorge
zum olfaktorischen System
und MCS

- Dr. rer. nat. Tino Merz
zu Roots - Wurzeln der Umweltmedizin

Und Voraussetzung für Studien wie die RKI - Studie zu MCS sollte zum Nachweis
einer MCS als organische Erkrankung immer sein, dass sie weiterführende
gründliche Untersuchungsmethoden enthalten wie u.a.:
- Ein umfassendes Schadstoffscreening
- Ein vollständiges Vitamin-, Mineral- und Aminosäureprofil
- Umfassende immunologische Untersuchungen
- Virusseriologie
- Die Überprüfung der drei wichtigsten körpereigenen Entgiftungssysteme:
das Cytochrom - P 450 - System, die Glutathion - S - Transferasen, die
Metallothioneine
- Schildrüsenuntersuchungen, 24 Std. EKG, PET

Die Kritik, in Deutschland werden MCS - PatientInnen trotz des vorhandenen
internationalen Wissensstandes noch in erschreckend hoher Anzahl ( und
zunehmend verstärkt? ) in unsachlicher Weise fehldiagnostiziert,
fehltherapiert / psychiatrisiert und ausgegrenzt, ist dem Petitionsausschuss
des Deutschen Bundestages, dem Bundesministerium für Gesundheit, dem BGVV und
anderen zuständigen Stellen bekannt. Von vielen Seiten, wie PatientInnen und
PatientInnenzusammenschlüssen, dem Berufsverband der Umweltmediziner, Bündnis
90 / Die Grünen, von Greenpeace und durch Umweltveranstaltungen wie den SPD -
Hearings erhielten sie Kenntnis davon durch Fachvorträge, eindringliche
Eingaben und umfassende Forderungskataloge.

Jeder MCS - Kranke / Chemisch -Verletzte ist der Beweis für eine in Frage
gestellte Medizin-, Chemie-, Pharmakologie- und Umweltpolitik.

Unsere nachhaltige Bitte an den Petitionsausschuss ist es, unter besonderer
Berücksichtigung unserer angeführten Forderungen ohne Aufschub und mit aller
Konsequenz nach den Erkenntnissen des derzeitigen internationalen
Wissensstandes unterstützend tätig zu werden:


Generelle Forderungen

1. Rechtliche Anerkennung der MCS als organische Erkrankung
2. Herausgabe einer offiziellen MCS - Informationsbroschüre durch das
Bundesministerium für Gesundheit bzw. die zuständigen Organe unter
Anerkennung der MCS - PatientInnen als organisch Kranke, als empfohlener
Leitfaden für Ärzte, Ämter, Behörden, Versicherungsträger, Gerichte und
andere zuständige Stellen und zur gesellschaftlich - politischer Aufklärung
3. Versicherungsrechtlicher Anspruch auf Kostenübernahme für
umweltmedizinische MCS - Diagnostik- und Therapiemaßnahmen unter
Berücksichtigung der internationalen Erfahrungsmedizin
4. Rechtlicher Anspruch auf eine behindertengerechte Rücksichtnahme für MCS
- PatientInnen durch eine vorgezogene, gesonderte Abfertigung in öffentlichen
Einrichtungen gemäß den Bedürfnissen des individuellen MCS - Falles
5. Einrichtung einer sogenannten Umwelteinheit bzw. eines clean - Raumes
pro Akut - Krankenhaus und Klinik, sowie einer Umwelteinheit mit
ca. 20 Betten in einer Reha - Klinik
6. Änderung der Rechtsordnung zur Beweislastumkehr bei Verdacht auf
Chemikalienschädigung unter Einbezug einer Gefährdungsprüfung und
Volldeklarationspflicht für chemische Produkte
7. Unabhängiges und kontrolliertes Gutachterwesen
8. Aufbau eines staatlich - öffentlichen, qualifizierten MCS - Informations-
und Kommunikationsnetzes, mit Zugriff auf die Auswertung der internationalen
MCS - Forschungsliteratur

Der Bundestag möge für eine positive Veränderung der gegenwärtigen MCS -
Situation und im Sinne der Einhaltung der Menschenrechte eintreten. Er möge
den MCS - PatientInnen Hoffnung geben mit adäquaten Lösungsempfehlungen, wie
der offiziellen Anerkennung der MCS PatientInnen als organisch Kranke durch
eine entsprechend hilfreiche Beschlussfassung z. B. an den Bundesausschuss
der Krankenkassen/ Ärzte.

Gezeichnet:

Bremen, den 12.04.2002 G. Sinken
Hemmingen, den 20.4.2002 Manfred Heppner
Hannover, den 29.4.2002 Uwe Seffer
Neumünster, den 6.5.2002 Frank Thiemann
Dersau, den 03.05.2002 Wolfg. Thiemann
( auf dem eingereichtem Original sind die Unterschriften handschriftlich )

Kontaktadresse:
Selbshilfegruppe für Chemikaliengeschädigte,
Manfred Heppner, Hauptstr. 3, 30966 Hemmingen / OT - Ohlendorf
Fax: 05101- 12330
Anlagen:
Literaturaufstellung zum Informationsmaterial Abteilung I - VIII,
Informationsmaterial Abteilung I - VIII,
Bibliographie, zusammengestellt von Albert Donney, MHS ( auf dem Original
durchgestrichen )


MCS-Aktion-2002 Teil 3 Literaturaufstellung

----- Original Message -----
From:
To: ; ; ; ;
Sent: Wednesday, July 24, 2002 6:57 AM
Subject: MCS-Aktion-2002 Teil 3 Literaturaufstellung


Literaturaufstellung zur Eingabe der MCS - Petition im Deutschen Bundestag

Unserer Petition haben wir die Beiträge aus unserer Literaturaufstellung
zugrunde gelegt. Die mit * markierten Veröffentlichungen reichen wir dem
Petitionsausschuss als Informationsmaterial zusammen mit unserem
Petitionsanschreiben vom 12.06. 2002 ein.


I MCS - Symptomatik, - Definition, - Abrechnungsschlüssel,
Schadstoffinformationen

*Was ist Chemikalienunverträglichkeit (MCS)?,
Annette Tutas - Wölling, Ellerau, Juni 1995
*MCS - Pass,
Deutsche Selbsthilfe Gruppe MCS / CFS- Immundysfunktion e.V. Düsseldorf
(Ausweis Gerda Sinken)
*Chemikaliensensibilität und "verwandte" Krankheitsbilder,
Silvia K. Müller - Chemical Sensitivity Network
*Kriterien für das Vorliegen von MCS ( nach Cullen ),
Prof. W. Maschewsky, Handbuch Chemikalien - Unverträglichkeit ( MCS ) S. 26
*ICD - 10 T78.4 MCS-Abrechnungsschlüssel,
Zeitschrift für Umweltmedizin, Nr.33 (3 - 4 / 00)
MCS - Klassifikationskriterien eines EU-Projekts,
"Der Internist", Heft 1/98, S. 105 ff
*MCS - Wie hoch ist Ihr Risiko / MCS - So können Sie sich schützen,
Verein für Umwelterkrankte Bredstedt
*Umfangreiche Forschungsprogramme notwendig,
Korrespondenzadresse: Prof. Dr. med. H. Schweisfurth,
Zeitung für Umweltmedizin, 6.Jg., 1/1998
*Schadstoffe im Tabakrauch,
E.Öchsler, Leben mit MCS S. 67
*Das rauchfreie Krankenhaus...,
Prof. Dr. med. Hans Schweisfurth, Zeitschrift für Umweltmedizin 10.Jg., Heft
2/2002
*Autoabgase,
Prof. Max Daunderer, Gifte im Alltag S. 59
*Parfüm? nein danke!,
Ingrid Scherrmann: www,safer-world.org,info@safer-world.org


II 16 Bittgesuche an das BMG, MCS - Allgemeineinschätzungen, MCS - Anfragen
/ Forderungen

*Schreiben an das Bundesministerium für Gesundheit v. 31.01.2001,
Gerda Sinken
* Erfahrungsbericht einer MCS - Patientin v. 03.09.2001,
Gerda Sinken
*Anhang zum Erfahrungsbericht v. 03.09.2001 - Stand 20.01.02,
Gerda Sinken
*16 Bittgesuche an das Bundesministerium für Gesundheit im Fall Gerda Sinken,
Auswahl aus 24 Gesuchen mit Hinweisen zur grundsätzlichen MCS - Problematik
*Schreiben an Frau Dr. Apel, SPD - Bundestagsfraktion v. 20.03.02,
H. Probst
*Schreiben an Herrn Henning Wahnschaffe, Herrn Prof. Dr. med. Gerd Plewig,
-Umweltgifte und deren Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit;
-Die Stellung der Umweltmedizin an den human - medizinischen Fakultäten in
München
(23.06.01, 04.07.01, ) von Frau Dr. med. S. Laur
*Ein Wechsel, aber wenig Veränderung,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitchrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 4/99
*Drucksache 14/2767 " Umwelt und Gesundheit" - Deutscher Bundestag,
Antrag der Fraktionen SPD und Bündnis 90 / Die Grünen v. 22.02.2000
*Wo bleibt die Logik?,
Ingrid Scherrmann 1999, www.safer-world.org,info@safer-world.org
*44 Fragen an Ärztinnen und Ärzte unter dem Aspekt "Medizin und Ethik",
Ingrid Scherrmann, 2 / 1998 www.safer-world.org,info@safer-world.org
*Haben wir dazugelernt?,
Kurt Müller, Zeitung für Umweltmedizin, 6 Jg. Heft 2/1998
*Wenn totes Wissen lebendig wird,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 3 / 01
*Was bringt die MCS - Studie des RKI?,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 6 / 01


III MCS - Fallbeispiele/ Kasuistik

*Leben mit Chemikalienunverträglichkeit,
Ingrid Scherrmann, umwelt - medizin - gesellschaft 13 / 2 / 2000
*Die Psychiatrisierung der Kranken durch die Kassen,
Dr. med. S. Laur, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 6 / 01
*Auf der Flucht vor Gefahren,
Doris Küppers, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 6 / 01
*Tod in völliger Abgeschiedenheit,
Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 5 / 99
Das Leiden an den schönen Düften,
Julia Bidder, die Welt 2 / 19 / 2001
*Krankheitsgeschichte der MCS - Patientin Gerda Sinken,
Gerda Sinken, 10.02.2001,
Formaldehyd und MCS,
Manfred Flor, Institut für Baubiologie, 83115 Neubeuern, Wohnung + Gesundheit
Nr. 90 v. 3 / 99
*Es gibt sie immer noch: Die PCP - Vergiftung,
Dr. med. Peter Germann, umwelt - medizin - gesellschaft . 13 / 1/ 00
*Kasuistik - Umweltmedizinische Falldarstellung,
Dr. med. Peter Germann, umwelt - medizin - gesellschaft . 12 / 3 / 99
*Kasuistik - Umweltmedizinische Fallbeschreibung,
Dr. med. Peter Germann, umwelt - medizin - gesellschaft . 12 / 4 / 99
*MCS - die alltägliche Hölle,
Corinna Werner, Hamburger Abendblatt v. 19.05.99
*Wenn Chemiecocktails zum Kollaps führen,
Andrej Priboschek, Rheinische Post v. 8.12.98
*Das Martyrium einer Frau, die an Umweltkrankheit leidet,
Angela Sommer, Auf einen Blick v. 20.05.99
*Selbsthilfegruppe (SHG) Heppner,
Hannoversche Allgemeine Zeitung Nr. 205 v. 3.9.2001
*Amalgam ruinierte sein Leben
Durch eine Quecksilbervergiftung entwickelte sich bei Uwe Seffer die seltene
Krankheit MCS, Auf einen Blick, Nr.17, 28.04.-05.05.00
Das zerstörte Leben einer schönen Frau ( Daniela Kretschmer ),
Ulrike Reinhardt, Bildzeitung v. 11.8.2001



IV Wissenschaftliche Abhandlungen

*Einer erholt sich, der andere nicht,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 6
/ 2000
*Die sozialen und politischen Implikationen geringfügiger
Chemikalienexposition,
Nicholas A. Ashford, Claudia S. Miller, SPD - Hearing 9.6.99, SPD / Katalog
S. 53-58
*Nachweis für eine Therorie der durch chemische Substanzen ausgelösten
Krankheiten - Giftstoff induzierter Toleranzverlust(Tilt), Claudia S. Miller,
M. D., M. S.,
SPD - Hearing v. 9.06.99, SPD / Katalog S. 59 - 77
*Erbliche Faktoren im Entgiftungsprozess von Xenobiotika beeinflussen die
Entwicklung umweltbedingter Erkrankungen,
S. Waschütza, T. Meyn, K.-D. Runow, B. Kuklinski, G. Waschütza, Zeitung für
Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 2 / 1998
*Roots - Wurzeln der Umweltmedizin,
Dr. rer. Tino Merz, umwelt - medizin - gesellschaft . I. Teil: 12 - 2/99,
II. Teil: 12-4/99,
*Die individuelle Empfindlichkeit - eine neuer Faktor im Arbeitsschutz
Dr. Wolfgang Hoffmann, umwelt - medizin - gesellschaft . 12/4/99
Sehr empfindlich oder überempfindlich, Teil I und Teil II,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, Soziale Sicherheit 4/ 1995
*MCS und Arbeitsumwelt,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 5/98
*Chemikalienunverträglichkeit und Beruf - Ergebnisse einer empirischen
Studie,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, umwelt - medizin - gesellschaft 13 / 2 / 2000
*Schätzung der MCS - Prävalenz,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft
3/2000
*Konstruktivität statt Polemik
Dr. Carsten Alsen - Hinrichs, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft
3/99
*Zur Frage der toxikologischen Äquivalente der MCS,
Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 1/98
*...V. Der Begriff "Multiple Chemical Sensitivity"(Auszug),
Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 2/98,
S.88 -90,
*Unabhängige Toxikologie,
Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft
2/2000
*C4 - Professur unbedingt erhalten,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 34,
5-6/00
*Die Neurotoxizität alltäglicher chemischer Substanzen,
Prof. Raymond Singer, SPD - Hearing 9.6.99, SPD/ Katalog S. 34 - 40
*Neurotoxische Verletzungen in der Umweltmedizin,
Dr. Carsten Alsen - Hinrichs und Dr. rer. nat. Anke Bauer, SPD - Hearing
26.8.98,
SPD / Katalog S. 27 - 46
*Typische neurotoxische Symptome,
Neurotoxicity Guidebook von Singer, Nostrand Reinhold Verlag, New York 1990,
S.3
Hirnorganische Defizite,
Halama P., Frentzel - Beyme R., Wein C., Zbl. Arbeitmed. 49/1999, S 80-86
*Multi - System Schädigung nach toxischer Verletzung durch Chemikalien: Ein
diagnostisches Protokoll,
Prof. Gunnar Heuser, SPD - Hearing 26.8.98, SPD / Katalog S. 70 - 76
*Neuro - und Immunotoxizität von Xenobiotika,
Dr. med. Michael P. Jaumann, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 6/1998
*Viele Stimulanzen, viele Symptome,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, Nr.37 ,11-12/00
*Das olfaktorische System und MCS,
Dr. Peter Ohnsorge, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 6/1999
*Die Psychiatrisierung umweltkranker Menschen ist ein ärztlicher Kunstfehler,
Silvia Stolz, umwelt - medizin - gesellschaft 13/2/2000
*Innenraumbedingte chemische Verletzungen und MCS an Hand von Beispielen,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, SPD - Hearing 26.8.98, SPD / Katalog S. 60-63
*MCS und Beruf,
Prof. Dr. Werner Maschewsky, SPD - Hearing 26.8.98, SPD / Katalog S. 64-68
*Immissions- und Wirkungskataster bei einer komplexen Innenraum -
Lösungsmittelexposition,
für die Verfasser: G. Gahnz, W. G. Wood, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg.,
Heft 1/1998
*Zwischenauswertung von Verläufen umweltmedizinischer Erkrankungen,
Dr. Anke Bauer, Dr. Carsten Alsen - Hinrichs, Zeitschrift für Umweltmedizin,
7. Jg., Heft 5/1999
*Porphyrinopathien auf der Grundlage einer MCS - Erkrankung,
M. Damarowsky, Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitung für Umweltmedizin,
5. Jg., Heft 4/1997
*Xenobiotika im Wohnbereich - was macht krank?,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, H. Priebs, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg.,
Heft 4/1997
*Ehemalige US - Army - Wohnungen: "Gulf -War - Syndrom" unter deutschen
Dächern?
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 2/1998
*Krebsrisiko durch oxidativen Stress,
Korrespondenzadresse: Dr. Nadja S. Prang, Wilfried P. Bieger, Zeitschrift
für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 2/2001
*Umweltkrankheit MCS - der Ökokollaps - Die Chemie hat doch gesiegt,
SHG Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte Homepage 12/1998, Maria und
Bruno Hennek, htpp://home.t-online.de/home/bruno.hennek/chemie.htm
*"Die neue pädiatrische Morbidität: Toxikologie der Kinder"
Dr. med. Jürgen Bilger, umwelt - medizin - gesellschaft 13/3/ 2000
*"Kinder - Gesundheit - Umwelt - Krankheit: Kinder als Seismografen neuer
Umwelt - Krankheiten und Gesundheiten"
Dr. med. Jürgen Bilger, umwelt - medizin - gesellschaft 13/1/ 2000
*Umweltgefahren bedrohen Kindergesundheit weltweit,
(International Conference on Environmental Threats to the Health of
Children: Hazards and Vulnerability, 3.3.-7.3. 02 , Bangkok), Dr. med.
Stephan Boese - O'Reilly, umwelt - medizin - gesellschaft 15 -2/2002
*Multiple Chemical Sensitivities Under Siege,
by Ann McCampbell, MD, Chair, Multiple Chemical Sensitivities Task Force of
New Mexico; Auszüge in deutsch
*Gesundheitsstörungen durch Einwirkung von Substanzen in "subtoxischen"
Konzentrationen, Prof. Dr. Otmar Wassermann, Zeitung für Umweltmedizin,
Nr. 21, 4-5 / 98
*Individuelle Gefahrstoffempfindlichkeiten,
Information im Internet:(www.bgfa.ruhr-uni-bochum.de ),
Zeitschrift für Umweltmedizin 10.Jg. Heft 2/ 2002


V Diagnostik- und Therapieansätze in der Behandlung von
MCS-/UmweltpatientInnen

*Schadstoffunverträglichkeit in einer überregionalen Schwerpunktpraxis für
Umweltmedizin,
Dr. med. Frank Bartram, umwelt - medizin - gesellschaft 13 / 2/2000
*Diagnostik in der Umweltmedizin aus der Sicht eines ambulant tätigen Arztes,
Karl-Rainer Fabig, umwelt - medizin - gesellschaft 13 / 1/2000
*Ambulante Therapien von Umwelterkrankungen,
Dr. Peter Ohnsorge, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 3/2000
*Das Cytochrom - p 450 - System, die Glutathion - S - Transferasen und die
Metallothioneine: drei wichtige Entgiftungssysteme des Menschen und ihre
optimierende Beeinflussbarkeit durch orthomolekulare Strategien,
Gerhard Ohlenschläger, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg., Heft 4/97
*Chancen in der Diagnostik von Umweltkrankheiten - Polymorphismen in den
Genen der "Drug Metabolizing Enzymes",
Dr. Stefanie Waschütza, umwelt - medizin - gesellschaft 13/2/2000
*Glutathion - Transferasen und Krankheit,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 1/99
*Glutathion - S - Transferase T1 und Multiple Chemikaliensensitivität (MCS),
Karl-Rainer Fabig, umwelt - medizin - gesellschaft 12/3/1999
*"Die Analyse autonomer Regulationsmechanismen als Entscheidungshilfe in der
Diagnostik somatoformer Beschwerden bei Patienten mit langjähriger
Umweltgift-Exposition",
Dr. rer. soc. Dipl.-psych. Lutz Mussgay und Prof. Dr. med. Dipl. Psych. Heinz
Rüddel, Zeitung für Umweltmedizin, 6. Jg., Heft 1/98
*Neurologische Untersuchungstechnik bei Polyneuropathien,
Dr. med. Volker Remmers, Vortrag 13. / 14.11.96 Oberhausen, 2.GBS-Kongress,
mit Abbildung 1
*Multisystem Schädigung nach toxischer Verletzung durch Chemikalien - ein
diagnostisches klinisches Protokoll,
SHG der Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigten, Maria und Bruno
Hennek, Übersetzung aus dem Englischen durch Fischer, 1.11.99, Dokumentation
B.P.Hennek: Umweltmedizin in der USA,
http://home.+-online,de/home/bruno.hennek
*Umwelteinflüsse auf die Darmflora und die Entstehung von Candidosen,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg., Heft 3/97
Vitamin C ( Ascorbinsäure ) wirkt prooxidativ bei PCP-Vergiftungen,
Dipl. Chem. Gerd Schneider, Umwelt und Gesundheit 2/96
*Veränderte Gehirnaktivität nach neurotoxischer Exposition,
Prof. Gunnar Heuser, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 1/99
*MCS und Riechsystem,
Prof. Dr. med. Gerd Kobal, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 4/2000
*Leistungsminderung bei MCS objektiv messbar,
Dr. Klaus-Michael Weber, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 6/99
*Datenbank zeigt Entgiftungswege,
Dipl. Biol. Bettina Knabenschuh, Priv. Doz. Wilfried P. Bieger, Zeitschrift
für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 2/2001
*Expositionskammer geplant,
Zeitschrift für Umweltmedizin, 5 / 00, S. 263
*Neue diagnostische Möglichkeiten bei MCS und CFS: Umweltchemikalien,
Zahnmetalle, Nahrungsallergene, Pilze,
Klaus - Dietrich - Runow ( XII. Internationales Symposium für Umweltmedizin )
und aktuelle Informationen unter www.ifu.org oder www.fmed.de
Abnormal Medical Tests and Physical Signs Associated with Multiple Chemical
Sensitivity,
Albert Donnay, rev'd 8/2000,
http://www.mcsrr.org/resources/biomarkers.html
*Hospitalization for the Chemically Sensitive Patient,
by Selene Anema, RN,
http://www.citlink.net/citlink/b/bhima/hospital.htm; deutsche Übersetzung
*3 Hospitals in Louisville KY have established an accommodation policy
for environmentally sensitive persons,
http://users.adept.net/~mcsinfo/support.htm
*Hospital Protocol Guidelines,
http://www.lassentech.com/eimcspro.html
*Diagnostik und Therapie des umweltbedingten oxidativen Stresses,
Doz. Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Vortrag auf dem 1. Deutschen Kongreß für
Praktische Umweltmedizin
*Enzym - Untersuchungsaussagen / AdnaGen / Hannover-Langenhagen
*Energiestoffwechsel in der Zelle / Great Smokies Laboratories
*Die Rolle der Gene im Entgiftungsprozess,
Dr. Eckart Schnakenberg, umwelt - medizin - gesellschaft 13/ 2/ 2000
*Neurogene Entzündungen und Xenobiotika - Suszeptilibität - eine
Literaturübersicht und erste Ergebnisse,
Dr. sc. med. Bodo Kuklinski, Prof. Dr. med. habil Holm Bleyer, Zeitschrift
für Umweltmedizin, 10. Jg., Heft 1/2002


VI Rechtliche Situation

*Grundrechte
*.the right to a clean environment is now becoming recognized as a basic
human right, Rachel's environment & health news #733/ UNEP [United Nations
Environment Programme]
*Politikern ist der Sachverhalt bewusst,
Dr. med. Kurt E. Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 2/2000
*Anerkennung von Umwelterkrankungen - juristisch und politische Strategien,
Rechtsanwalt Johannes Bohl, umwelt - medizin - gesellschaft 14/ 3/ 2001
*Gerichte als letzte Instanz,
Dr. rer. nat. Tino Merz, umwelt - medizin - gesellschaft 14 /4 /2001
*Zur rechtlichen Einstufung von Innenraumschadstoffen,
Dr. Lutz Eiding/Wolfgang Baumann, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg., Heft 3/97
*Nicht nachvollziehbarer Unsinn,
Hildegard Fuchs, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft 6/2000
*Grenzen der Mitwirkungspflicht des Betroffenen im sozialgerichtlichen
Verfahren, insbesondere bei MCS,
Dr. Gerhart Hammerbacher, Neue Weinsteige 147, 70180 Stuttgart
*Offener Brief an die Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen
Bundestages v. 10.06. 99,
Prof. Dr. Erich Schöndorf
*Über das Scheitern der Justiz im Holzschutzmittel - Skandal
, Prof. Dr. Erich Schöndorf, umwelt - medizin - gesellschaft 13/ 2/ 2000
*Die Lügen der Experten,
Prof. Dr. Erich Schöndorf, Der Spiegel 23 / 99
Stichwort Bayer 3/98 Rubrik "Meinung",
Artikel von Prof. Dr. Otmar Wassermann, Magazin: Coordination Gegen BAYER -
Gefahren
*Recht soll bewahren...,
Rechtsanwalt Wilhelm Krahn - Zembol, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg.,
Heft 4/2001
*Rechtsprechung - MCS - Schädigung, Amalgam - Verfahren,
Rechtsanwalt Wilhelm Krahn - Zembol, umwelt - medizin - gesellschaft
14/3/2001
*Gutachter ins Kreuzverhör,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft
3/99
*Interesse daran, MCS zu leugnen,
Dr. Bernhard Hörr, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg., Heft 2/2001
*Schädigung gerichtlich bestätigt,
Rechtsanwalt Wilhelm Krahn - Zembol, Zeitschrift für Umweltmedizin, 9. Jg.,
Heft 2/2001
*Rechtlicher Durchbruch für CFS/MCS kranken Oldenburger Schüler erreicht,
Bettina Krems - Hemesath, umwelt - medizin - gesellschaft 13 /4 /2000
*Patientin erstreitet Kostenerstattung , Dr. rer. nat. Jürgen Steinert,
Zeitung für Umweltmedizin Nr. 24, 9-10/98
*Geschädigten - Quoten, Gesundheitsreform und ähnlichen Kurzsichtigkeiten -
Ein Stimmungsbild aus der anwaltlichen Praxis -,
Rechtsanwalt Wilhelm Krahn - Zembol, Umwelt - Medizin - Gesellschaft - 15-
2/2000
*Patientenrechte in Deutschland heute,
Freie Hansestadt Bremen, Der Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend
und Soziales, Beschluß v. Juni 1999
*Perspektiven,
Dr. med. Kurt Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 3/1999


VII Psychiatrisierung/ Vorurteile gegenüber MCS- /Umweltpatient/Innen

*Wer sagt, die Umwelt habe ihn krank gemacht, der ist verrückt,
Dr. Angela Vogel, SPD Hering 9.06.1999, SPD - Katalog S. 45- 52
*Störungen durch Umweltschadstoffe - Zur "Psychiatrisierung" der Geschädigten,
Dr. med. Wolfgang Bauer, umwelt - medizin - gesellschaft 12 /3 /99
*Psychiatrisierung vermeiden,
Homepage v. 25.04.01 v. SHG Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte,
Maria und Bruno Hennek, 2.04.99,
http://home.t-online.de/home/bruno.hennig/vermeid.htm
*Fragwürdiger Umgang mit Patienten,
Heinz A. Guth, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 5/1999
*Unerklärliche Phänomene,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 8. Jg., Heft
3/2000
*Haarausfall durch Handy?,
Christina Berndt, Der Spiegel 38/1999, S. 194 u. 195
Prof. Müller - Mohnssen distanziert sich vom Spiegel 38 / 1999,
Prof. Müller - Mohnssen, UGZ - Rundbrief, Leserbrief zum Artikel
"Haarausfall durch Handy" vom 20.09.99 (Brief per Fax an Stefan Aust,
Chefredakteur - der Spiegel
*Als Allheilmittel...,
Dr. med. Kurt Müller, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 6/99
*Wie die Medien mit Umweltkranken umgehen,
Dipl. Ing. Bruno Hennek, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 6/1999
*Nötige Kenntnis fehlt,
Dr. med. Kurt Müller / Dr. med. Peter Ohnsorge, Zeitschrift für
Umweltmedizin, 7. Jg.,
Heft 6/1999
*Informationsautismus statt Wissenschaftsjournalismus?,
Dr. rer. nat. Jürgen Steinert, Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft
6/1999
*Chemikalien - Syndrom: Fiktion oder Wirklichkeit?,
Dr. med. Wolfgang Bauer, umwelt - medizin - gesellschaft 12 /3 /99
*Tagung, Chemikalien - Syndrom - Fiktion oder Wirklichkeit,
Schreiben SHG Chemikalien- und Holzschutzmittelgeschädigte, Maria und Bruno
Hennek v. 30.03.99, an das Staatsministerium (StMLU)
*Nur in Richtung erkrankte Psyche,
DGUHT; Zeitschrift für Umweltmedizin, 7. Jg., Heft 2 / 1999


VIII Objektive Berichterstattung der Medien / MCS - Hilfsaktionen

*Die Krankheit, die keine sein darf,
Jan Pehrke, Stichwort Bayer 4/98, Magazin: Coordination Gegen BAYER - Gefahren
*EU - Chemiepolitik in der Sackgasse - Konzeption für eine Neuausrichtung des
Chemierechts,
Manfred Krautter, Greenpeace v. 26.11.98
*Die Chemie, die nicht stimmt,
Kirsten Brodde, Andreas Fechner, Greenpeace Magazin 6/98
*Vorbeugen ist besser...,
Monika Griefahn, Zeitung für Umweltmedizin, 5. Jg., Heft 1/1997
*F/S Plusminus - Beitrag: krank durch Chemie selbst bei Kontakt mit nur
geringen Mengen?
Saarländischer Rundfunk v. 10.10. 2000, e- Mail: plusminus@sr-online.de
*Zahl der MCS - Opfer steigt,
Jan Pehrke, Stichwort Bayer Extra 2/98, Magazin: Coordination Gegen BAYER -
Gefahren
*F/S Beitrag: "Vergiftet, Verleugnet, Vergessen" -Umweltkranke in
Deutschland, Markus Zeidler, Saarländischer Rundfunk, Wirtschaftsredaktion
Fernsehen,
66100 Saarbrücken u. a. Übertragung FS: Phönix v. 02.03.2002 ( Video /
Mitschnitt)
*Gesundheitscharta verabschiedet,
Zeitschrift für Umweltmedizin, 10Jg., Heft 1/2002
*Schreiben an Greenpeace,
MCS - Liga Schweiz vom 13. 2. 2002
*Offizielles Statement zur MCS - Awareness - Woche v. 11.-17. Mai 1998,
Proklamation von Gouverneur John G. Rowland, State Connecticut, in Englisch
*Shutesbury goes 'fragrance-free',
by Scott Merzbach, http://www.gazettenet.com/09182001/news/6550.htm; freie
Übersetzung
*The members of the 123rd General Assembly of Ohio recognize the third week
of June as Chemical Sensitivity Awareness Week,
H. Con. R. No. 69; freie Übersetzung
*The State of Washington Proclamation,
Governor Gary Locke signed this 30th day of June, 1998
*National MCS Awareness & Education Proclamation / Petition an President Bush
Feb. 2002,
http://www.petitiononline.com/10862/petition.html; freie Übersetzung
*Projekt - mcs - living - space.Wohnraum für MCS - Patienten,
Architekturbüro Eva Hartmann, D-97654Ostheim vor der Rhön, Friedenstr. 18
*Forschung rund um MCS
(www.aehf.com), Zeitschrift für Umweltmedizin 10.Jg. Heft 2 / 2002
Zusammenstellung von Artikeln, Büchern, Auszügen aus Büchern etc, die eine
physikalische Ursache der MCS unterstützen und / oder einer psychischen
Ursache von MCS kritisch gegenüber stehen.
Zusammengestellt von Albert Donnay, MHS; MCS Referral & Resoures, 508
Westgate Rd, Baltimore MD 21229 - 2343,
(http://www.mcsrr.org/resoures/biliographie/organic.html)

(Mein Forum steht zur Diskussion bereit - La Loba)


Symptome bei MCS

 

Symptome auf Nahrungsmittel entstehen, weil Bestandteile fälschlicherweise vom Immunsystem als Fremdkörper erkannt werden!

 

Die normale allergische Reaktion:

 

Bei der klassischen allergischen Reaktion läuft folgende Kettenreaktion ab:

 

Das Allergen (Antigen) muss für eine allergische Reaktion im Körper anwesend sein. Beim Allergen handelt es sich um eine Substanz welche für die abnorme immunologische Reaktion verantwortlich ist. Normalerweise handelt es sich dabei chemisch um Eiweissmoleküle. Dies hängt mit der Größe der Moleküle zusammen, da das Immunsystem nur Molekülbausteine mit einer gewissen Größe als Allergene erkennt. Vereinzelt können allerdings auch andere Stoffe welche bezüglich ihrer Größe wesentlich kleiner sind als Proteine zu allergischen Reaktionen führen. Diese Moleküle heißen Haptene und sind nicht komplette Allergene, welche erst im Verbund mit anderen Molekülen (Molekülkomplexe) zu Vollallergenen werden.

 

Die Allergene werden durch B-Lymphocyten erkannt. Diese Abwehrzellen produzieren Abwehrmoleküle welche die Antigene neutralisieren. Diese Abwehrmoleküle heißen Antikörper und sind Eiweisstoffe (Proteine).

Jede B-Zelle produziert einen einzigen spezifischen Antikörper. aus diesem Grund verfügt der Organismus über eine riesige Anzahl von verschiedenen Antikörperproduzierenden Zellen welche es dank ihrer Vielfalt und Lernfähigkeit ermöglichen nahezu alle Antigene zu erkennen und zu neutralisieren. Es werden 5 verschiedene Immunglobulintypen (Antikörper) gebildet: IgA, IgD, IgE, IgG, IgM. Für die Allergische Reaktion ist vor allem der  Typ IgE zuständig.

Normalerweise bindet sich der Antikörper an das Antigen und kann so das Antigen zerstören bzw. neutralisieren. Nach der Bildung von IgE lagert sich das Molekül an die körpereigenen Mastzellen einerseits und an das Allergen andererseits. Dies setzt für die Mastzelle das Signal Histamin freizusetzen und somit den Startschuss für die allergische Reaktion zu geben. Histamin als Substanz ist eine sehr aktive Substanz und kann verschieden Beschwerden auslösen. Histamin kommt in vielen Nahrungsmittel gehäuft vor und kann so auch direkt pseudoallergische Reaktionen auslösen.
 
Allergische Reaktionen können somit viele Gesichter haben. Bei einer inhalativen Allergieauslösung (Pollen, Hausstaub, Dämpfe mit Lösungsmitteln usw. kann Asthma die Folge sein. Der Verzehr von verschiedenen Nahrungsmitteln kann eine analoge Reaktion oder aber auch Durchfall und Bauchkrämpfe auslösen, häufig sind dabei auch so genannte Kreuzreaktionen verantwortlich. Die Beschwerden variieren von Hautsymptomen zu Schleimhautreaktionen. Gefürchtet ist vor allem im Rahmen der Schleimhautmanifestationen der Etagenwechsel vom oberen Respirationstrakt in den unteren Respirationstrakt (Lunge)
 

Folgende Symptome können durch Allergene in Nahrungsmittel verursacht werden:

  • Neurodermitis, Juckreiz, Akne, Nesselsucht (Urtikaria), Schuppenflechte (Psoriasis), Schwellungen

  • Gastroenterologische Beschwerden wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Darmmykosen

  • Kopfschmerzen, Migräne, Hyperkinetisches Syndrom (Zappelphilipp)

  • Rheumatische Erkrankungen, Gelenkentzündungen, Augenbrennen, Niesattacken, Ohrenschmerzen

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzrasen

  • Asthma, chronische Stirn- und Kieferhöhlenerkrankungen, andauernder Schnupfen

  • Über- und Untergewicht

  • Depression, Müdigkeit, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen, Antriebsmangel

  • Muskelkrämpfe

 

Wie äußern sich die Symptome:

  • Konjunktivitis: Die Bindehaut der Augen rötet sich, die Augen beginnen zu tränen und zu jucken. Schleimdrüsen sondern vermehrt Schleim ab.

  • Rhinitis: Die Nase kribbelt, es kommt zu heftigem Niesreiz und die Nasenschleimhäute schwellen an. 

  •  
  •  
  • Asthma: Verkrampfung der Bronchien, Atembeschwerden und andauernder Husten. 

  • Enteritis: Verkrampfung der Darmmuskulatur (Koliken) und Durchfall.

  • Dermatitis: Rötung, Bläschenbildung und starker Juckreiz.

  • Anaphylaxie, Schock: Bei sehr starker allergischer Reaktion kann sich das ganze Blutgefäßsystem erweitern, so dass das Blut nicht mehr ausreichend im Körper zirkuliert, es "versackt". Dadurch kann es zu Kreislaufbeschwerden kommen. Die schlimmste Folge ist ein Kreislaufkollaps mit Bewusstlosigkeit, der so genannte anaphylaktische Schock.

  •  

Ein Test auf Nahrungsmittel sollte bei folgenden körperlichen Störungen durchgeführt werden: (Machen Sie den Allergie-Test)

 

Atemproblemen

Asthma, Rhinitis, Sinusitis;

Cardiovasculaeren Problemen

unregelmäßiger Puls, Extrasystolen, Palpitationen

Gastrointestinalen Beschweren

Nausea, Indigestion, Sodbrennen, Gastritis, Glutenintoleranz, Durchfall, Blähungen, Crohn's disease, Colitis ulcerosa, Colon irritabile;

Urogenitaltrakt

Enuresis (Bettnaessen), häufiges Wasserlassen;

Hirn/Psyche

Depression, Angst, Nervosität, Psychosis, Emotionelle Instabilität, Hyperaktivität bei Kinder, Reizbarkeit, Verhaltensstörungen, Schlaflosigkeit, Epilepsie,  Multipler Sklerose;

Kopfschmerzen

Migräne, vaskulären Kopfschmerzen, Spannungskopfschmerzen, andere Typen von Kopfschmerzen;

Haut

Ekzeme, Nesselartige Schwellungen, Akne (bei Erwachsenen), Juckreiz, unerklärbare Hautrötungen;

Ohren

Nicht-bakterielle Otitis media, Tinnitus, Mnire's disease, Schwindel;

Augen

Conjunctivitis, verschwommenes Sehen, Augenschmerzen, Photophobie;

Gelenk-und Muskelbeschwerden

Rheumatoide Arthritis, Spondylitis ankylosans, Gelenkschmerzen, Fibromyalgie;

Allgemein

Chronic fatigue syndrome, Muedigkeit, Hypoglycaemie, Allgemeine Schwaeche, Pre-menstrueles Syndrome

 

 

Intoleranz

 

Allergien gegenüber Nahrungsmitteln (ingestiv) und Inhalationsallergenen (inhalativ) können einfach nachgewiesen werden. Unser PSP-Test (Labortest, welcher mit Patientenserum durchgeführt wird) kann die Anwesenheit von spezifischen Allergenen nachweisen.

 

Quelle:

Fachlabor für Allergen-Diagnostik
Hauptstraße 35
D-38543 Hillerse

 

!!!Hinweis:!!!

Der Text wurde von der Seite www.allergie-heilung.com übernommen und der abekra-Verband übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit der Angaben. Allen Betroffenen empfehlen wir die Angaben genau zu prüfen.

 


 

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